Eine Frau spürt so was nicht PDF

Leid und die Frage -„Warum läßt Gott das zu? Eine Frau spürt so was nicht PDF will keine theologische Abhandlung über dieses Thema schreiben, sondern praktische Ratschläge geben.


Författare: Kirsten Fuchs.
Kirsten Fuchs' beliebter Kurzgeschichtenband jetzt als Taschenbuch.
Kirsten Fuchs betrachtet den Alltag durch eine verschmierte rosa Brille. Mit Sprung im Glas. Aber natürlich in 3D. Großes Herz, große Gefühle. Nichts übertrieben, alles wahr. Kalauerverdacht wird bestätigt. Macht aber nichts.
»Kirsten Fuchs ist wie ihre Texte: charmant, intelligent und sehr, sehr komisch. Wenn ich mit ihr zusammen auftrete, mache ich häufig absichtlich kurze Texte, damit ich mehr von ihr hören kann. Große Klasse.«Horst Evers
Von Kirsten Fuchs zu behaupten, sie würde sich »nur« mit Alltagsproblemen auseinandersetzen, unterschlägt die psychologische Tiefe, die ihre Texte ausmachen. Es scheint so, als kenne sie die Probleme des Lesers besser als dieser selbst – und kann sie dazu nicht nur besser formulieren, sondern auch eleganter lösen.

Ich grenze bewußt das Thema Scheidung und Wiederverheiratung aus und konzentriere mich auf die Scheidungskinder und ihre besondere Problematik. Immer mehr Menschen kennen wir, die geschieden oder selbst Scheidungskinder sind. Wir können die Zeit nicht zurückdrehen und alles wieder ungeschehen machen. Wir müssen lernen, diese Menschen anzunehmen, uns mit ihrer besonderen Problematik auseinandersetzen und helfen. Ich möchte zeigen, auf wie viele Weisen eine Scheidung das spätere Leben der Scheidungskinder beeinflußt, wobei sich im einzelnen große Unterschiede zeigen können.

So spielt etwa das Alter, in dem die Kinder die Scheidung der Eltern miterleben, eine wichtige Rolle. Aber die 4-12-jährigen haben es schwer, weil sie besonders in diesem Alter beide Elternteile brauchen, um psychosoziales Verhalten zu lernen. Dennoch möchte kaum ein Kind die Scheidung der Eltern. Es finden sich nur sehr wenige Kinder, die in der Scheidungsvorphase andere Wunschvorstellungen signalisieren können, als solche nach der Wiederherstellung der Familie. Eine Ehe zu beenden ist ein enorm bedeutungsvoller Schritt mit psychischen Folgen, die nicht verschwinden, wenn ein juristisches Urteil gefällt wurde.

Das Leben geht weiter und die Kinder haben damit zu leben. Damit war im Jahr 1994 jedes 7. Fast jede dritte Ehe wird wieder geschieden, am häufigsten im vierten Jahr ihres Bestehens. Die meisten Kinder erleben die Trennung ihrer Eltern mit, wenn sie zwischen drei und dreizehn Jahre alt sind, also in den besonders ungünstigen Altersstufen. Der Trennung geht eine lange Zeit des Konflikts zwischen den Ehepartnern voraus. Die ersten zwei Jahre nach der Scheidung werden Krisenperiode genannt.

Für die Kinder beginnt die Krise mit Schock, Angst und Wut, wenn sie erfahren, daß die Ehe ihre Eltern zerbrochen ist. Die Resultate von 32 Untersuchungen in den letzten 15 Jahren zeigen, daß die erwachsenen Kinder geschiedener Eltern mehr Probleme und niedrigere Werte in bezug auf ihr Wohlbefinden haben als Erwachsene, deren Eltern verheiratetet blieben. Sie sind häufiger depressiv, fühlen sich weniger mit dem Leben zufrieden, sie sind im Schnitt weniger gut ausgebildet und sie haben weniger angesehene Berufe. Sie gehen als Erwachsene Beziehungen ein mit dem Gefühl, schlechte Karten zu haben.

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