Effizienz in Organisationen PDF

Fragestellung, die die Betriebswirtschaft seit langem beschäftigt, ohne an Aktualität verloren zu haben. Gerade heute stellt sich die richtige Verteilung von Entscheidungsbefugnissen zwischen der Unternehmensspitze und den nachgeordneten Unternehmenseinheiten als immens wichtiger Wettbewerbsfaktor heraus. Effizienz in Organisationen PDF für die neue Aktualität der Frage nach der Verteilung von Entscheidungsbefugnissen liegen in den Auswirkungen zunehmender Globalisierung der Unternehmen und Märkte, der Rückbesinnung auf Kernkompetenzen aber auch in der Forderung nach einer Wertorientierung der Unternehmensführung.


Författare: Marco Swantusch.
Die vorliegende Arbeit beschreibt beispielhaft die
Effizienz in heutigen Organisationen. Hierbei
bedient sich der Autor der Simulation zur
Darstellung von Prozessoptimierungen. Dabei verfolgt
die Arbeit nicht die Umsetzung von
Prozessmanagementkonzepten in die Praxis, sondern
gilt vielmehr als Leitfaden zur Struktur des
Prozessgedankens und einer ersten
Analyse für konkrete Ansätze zur Umsetzung einer
veränderten Organisationsform in einer
pharmazeutischen Unternehmung. Mit Hilfe der
Simulation werden positive Ansätze zur
Reorganisation mit höherer Effizienz offen gelegt
und an einem Praxisbeispiel verdeutlicht. Nicht
zuletzt wird auf die Aktualität des Themas auch im
21. Jahrhundert verwiesen.

Anders als bislang üblich, wird im Folgenden die Frage nach der Zentralisierung nicht pauschal betrachtet, sondern hinsichtlich unternehmensinterner Entscheidungsverantwortungen. Auf dieser Grundlage werden die Vor- und Nachteile der Zentralisation denen der Dezentralisation gegenübergestellt. Zwischen beiden Polen entsteht in Bezug auf Entscheidungsbefugnisse ein Spannungsfeld, aus welchem innovative Formen der Unternehmensorganisation entstehen können. Entscheidungen der Unternehmensführung stehen im Mittelpunkt des Handelns.

Ressourcen gefördert, deren Einsatz zielorientierte Aktionen erst möglich machen. Die Prinzipien der Zentralisation und Dezentralisation beschreiben diese Verteilung von Führungsentscheidungen auf hierarchisch über- und untergeordnete Führungsebenen. Die Entscheidungszentralisation bezeichnet die Tendenz, Entscheidungsbefugnisse bei der obersten Führung zusammen zu fassen. Die Entscheidungsbefugnisse sind somit in der Unternehmensspitze gebündelt. Der Blick in verschiedenste Unternehmen zeigt, dass es unterschiedliche Merkmale von Unternehmen und Unternehmensbereichen gibt, die zu einer bestimmten Ausprägung der Zentralisation bzw. So stützen sich Empfehlungen hinsichtlich einer Tendenz zur Entscheidungszentralisation bzw. Beschaffenheit des Marktes: Bei dynamischen Marktverhältnissen eignet sich eine Entscheidungsdezentralisation, um sich schnell wechselnden Verhältnissen zeitnah anpassen zu können.

Beschaffenheit der Produkte: Eine homogene Produktpalette des Unternehmens eignet sich dafür, Entscheidungsbefugnisse zu zentralisieren. Ausmaß der Ähnlichkeit der zu verrichtenden Arbeiten: Generell tendieren Unternehmen mit wenigen homogenen Tätigkeitsfeldern zu einer Zentralisation. Größe des Unternehmens: Bei einer hohen Anzahl von Mitarbeitern wirkt sich eine Dezentralisation meist positiv aus. Auslandsgeschäft: Eine Dezentralisierung von Entscheidungsbefugnissen eignet sich zumeist bei einer hohen Bedeutung des Auslandsgeschäftes und einer hohen Anzahl der Auslandsstandorte. Qualifikation der Mitarbeiter: Sind die Mitarbeiter hoch qualifiziert, wirkt sich eine Delegation von Entscheidungsverantwortung in der Regel positiv aus. Höhe des Informations- und Kommunikationsbedarfs unter den Unternehmenseinheiten: Die Zentralisation empfiehlt sich bei hohem Kommunikationsbedarf, um die Koordination zwischen den Unternehmenseinheiten zu optimieren. Ausmaß der Abhängigkeit von externen Organisationsteilnehmern: Ein hohes Maß an Entscheidungsfreiheit innerhalb des Unternehmens sorgt für eine gute Kooperation mit externen Partnern.

Entwicklungsstand der Planungs- und Kontrollsysteme: Planungs- und Kontrollsysteme müssen auf Grund des höheren Aufwands in dezentralen Organisationen zuverlässig und schnell sein, in zentralen Organisationen besteht hingegen nur ein geringer Aufwand, da die Richtung von Entscheidungen und Rückfragen eindeutig vorgegeben ist. Generell lässt sich sagen, dass einzelne betriebliche Funktionsbereiche eines Unternehmens unterschiedliche Zentralisierungspotenziale besitzen. Eine Entscheidungszentralisation bedeutet zumeist niedrigere Personalkosten durch eine geringere Anzahl qualifizierter Führungskräfte, während bei der Dezentralisation höhere Personalkosten anfallen, die sich durch den höheren Bedarf an qualifiziertem Personal erklären. Dadurch dass Entscheidungen zentral erfolgen, ergibt sich ein geringerer Koordinationsaufwand durch wenige Entscheidungszentren und einheitliche Willensbildung. Die Dezentralisation von Entscheidungen steigert die Entscheidungsqualität und -geschwindigkeit auf Grund hoher Detailkenntnis der Mitarbeiter. Demgegenüber zieht die Zentralisation eine höhere Informationskomplexität für die Entscheidungsträger nach sich und verursacht somit eine sachlich und zeitlich schlechtere Entscheidungsfindung. Das Konzept der Hypertextorganisation ist auf Ikujiro Nonaka und Hirotaka Takeuchi zurückzuführen und zielt darauf ab, im Unternehmen bewusst Wissen zu schaffen.

Die Hypertextorganisation bildet die strukturelle Basis für Wissensschaffung und ist eine Synthese zentraler und dezentraler Organisationsstrukturen. Bürokratie und Projektgruppen werden als komplementäre Instrumente angesehen, die sowohl die Effizienz der Unternehmenszentrale als auch die Flexibilität vor Ort maximieren. Die Geschäftssystem-Schicht ist hierarchisch strukturiert und durch Entscheidungszentralisation gekennzeichnet. In dieser Schicht sind die Mitarbeiter in ihre Abteilungen eingebunden und befassen sich mit Routinearbeiten.

In der Projektteam-Schicht, die nichthierarchisch und selbstorganisierend ist, arbeiten die Mitarbeiter für einen definierten Zeitraum mit Kollegen aus anderen Bereichen des Geschäftssystems zusammen. Die Hypertextorganisation als Synthese zentraler und dezentraler Strukturen weist mehrere Vorteile auf. Sie bietet einerseits Stabilität, stößt aber andererseits auch laufend Prozesse der Veränderung an, um sich ändernden Anforderungen flexibel anzupassen. Eine Anpassung ist sowohl an extern als auch an intern geänderte Rahmenbedingungen schnell möglich. Die Projektteam-Schicht ist voll ausgebildet und unabhängig von der Geschäftssystem-Schicht. E-Aktivitäten sind in der Geschäftssystem-Schicht angesiedelt und nach herkömmlichem hierarchischem Muster organisiert. Gange seitdem es die Organisationslehre gibt.

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