Donauradweg 2, Von Passau über Wien nach Bratislava PDF

Die kreisrund gefasste Donauquelle ist der Beginn des Donauradweges, wenn man diesen Radfernweg in der Flussrichtung befährt. Ein Gewässer von 2857 Kilometer Länge liegt jetzt vor dem Radfahrer bis zur Mündung des Flusses. Der Donauradweg ist ein Radfernweg, der auf einer Strecke von etwa 2850 km von der Quelle der Donau bis zu deren Mündung ins Schwarze Meer führt. Der Donauradweg verläuft größtenteils beiderseits der Donau, teilweise donauradweg 2, Von Passau über Wien nach Bratislava PDF nur auf einer Seite, so dass während der Reise die Donau mehrfach überquert werden muss.


Författare: Walter Theil.
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Laut der ADFC-Travelbike-Radreiseanalyse 2018 zählt der Donauradweg zu den zehn beliebtesten Radrouten in Deutschland. Der deutsche Teil des Donauradwegs ist die ADFC-Qualitätsradroute mit 4 Sternen. Die Donau durchfließt Landschaften von großer Vielfalt und mehrere Gebirge. Zusätzlichen Reiz erhält der Radweg durch viele Burgen, Klöster, kunstvolle Bauwerke, geologische Besonderheiten und bekannte Städte.

Die Donauroute D6 beginnt schon vor der Donauquelle und zwar im Dreiländereck bei Basel, ab Donaueschingen ist es der eigentliche Donauradweg, ab Tuttlingen flussabwärts auch die Flussroute EV6. Von der Donauquelle in Donaueschingen führt der ca. 600 km lange deutsche Donauradweg durch die Baar nach Tuttlingen und weiter durch den Naturpark Obere Donau. Radweg zwischen Mühlheim und Fridingen im Oberen Donautal. Aus ökologischen Gründen ist der Abschnitt des Weges hier nicht asphaltiert.

Rennräder weichen auf die fast parallel geführte Kreisstraße aus, die dafür etwas größere Höhenunterschiede aufweist. Der Donauradweg zwischen Flussufer und historischer Stadtmauer entlang der Ulmer Donaupromenade. Von weit her entlang des Donauradweges in Bayerisch-Schwaben sichtbar ist das mächtige Ensemble der Kühltürme des Kernkraftwerkes Gundremmingen. Auch kommt eine neue Bezeichnung und Beschilderung des Radweges auf: Via Danubia nennt sich der bayrische Abschnitt zwischen Günzburg und Passau.

Bei der Benediktinerabtei Kloster Weltenburg wird erneut ein Donaudurchbruch erreicht, die Weltenburger Enge. Der Donauradweg wird steiler und entfernt sich vom Fluss, weil das Ufer hier beidseitig von mächtigen Felsformationen gesäumt ist. Die Steinerne Brücke in Regensburg wird auf dem Donauradweg ebenfalls passiert, der nördlichste Abschnitt des Weges in Deutschland. Hinter Scheer verlässt die Donau die Schwäbische Alb und der Donauradweg verläuft durch die breiten Ebenen des oberschwäbischen Donautals.

Eine beliebte und auch ausgeschilderte Variante ab Ehingen ist die Wegstrecke durch das Blautal zum Blautopf mit den Orten Schelklingen, Blaubeuren und Blaustein, die in Ulm wieder auf den normalen Donauradweg zurückführt. Eine der zahlreichen weiten Schleifen, denen der Radweg ins Tal der Urdonau folgt, die sich tief in die Schwäbische Alb eingegraben und dabei eigenwillige Jura-Felsformationen hinterlassen hat. Im Hintergrund die Kleinstadt Blaubeuren, die von einer Donauradweg-Variante erreicht wird. Die landschaftlich ansprechendere Variante durch das Blautal berührt das Biosphärengebiet Schwäbische Alb, das 2009 von der UNESCO eingerichtet wurde. Der Donauradweg zieht im Bundesland Bayern erst einmal durch die Landschaft, die landläufig Bayerisch-Schwaben genannt wird. Das große Naturschutzgebiet Schwäbisches Donaumoos flankiert über eine weite Strecke den Weg. Bereits in Donaueschingen führt der Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee-Radweg sowohl vom Bodensee, als auch vom Schwarzwald zum Donauradweg heran.

Bei Gundremmingen startet der Mindeltal-Radweg als Flussroute nach Süden entlang der Mindel. Bayern erinnert an die römische Zeit, stößt vor Regensburg auf den Obergermanisch-Raetischen Limes und nennt sich lateinisch Via Danubia. In Kelheim verbindet sich der Donauradweg mit dem Altmühltal-Radweg. Auch dort kann man, ähnlich wie ab Ehingen, einen Abschnitt der Urdonau erkunden. In Kelheim stößt auch der Deutsche Limes-Radweg zur Donau.

In Deggendorf mündet der Isar-Radweg in den Donauradweg. In Passau führen der Tauernradweg und der Inn-Radweg zum Donauradweg. Beim Kraftwerk Jochenstein bildet die Donau die deutsch-österreichische Grenze. Die Entstehung des Radtourismus entlang der Donau kann in der ersten Hälfte der 1980er Jahre festgemacht werden. Ende der 1970er Jahre gingen klassische Erholungsurlaube zurück, Touristen reisten vermehrt motorisiert an und das oberösterreichische Donautal kann beispielhaft für diese touristische Wendezeit herangezogen werden. In den 1980er Jahren wurde der Urlaub mit dem Fahrrad immer beliebter.

Wege, sogenannte Treppel- und Treidelpfade, die einst für Fracht-Schiffszüge genutzt wurden, wurden ausgebaut, Beschilderungsmaßnahmen durchgeführt und Streckenabschnitte erweitert. Somit begann die Ära des Radtourismus an der Donau. Vater des Donauradweges ist der Journalist Paul Pollack. Im Jahre 1984 publizierte der damalige Geschäftsführer der Tourismusregion Mühlviertel, Manfred Traunmüller, den ersten Radwege-Führer zum Donauradweg. Zu dieser Zeit wurden auch die ersten buchbaren Radtouren organisiert.

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