Die Zukunft der Erde PDF

Das Zeitalter der Industrie Die Energiewende Seit Mitte der 1970er Jahre planen alternative Denker eine Energieversorgung, die auf erneuerbaren Energiequellen und effiziente Energienutzung beruht. Lange wurden sie für Spinner gehalten, aber die Zukunft der Erde PDF den Atomunfällen von Tschernobyl und Fukushima wurde die „Energiewende“ zur offiziellen deutschen Politik.


Författare: Klaus Wiegandt.
International renommierte Experten verschiedener Disziplinen über Grenzen, Möglichkeiten und Szenarien der Zukunft unseres Planeten und der Weltgesellschaft. Beiträge von Gerd Eisenbeiß, Klaus Hahlbrock, William Haseltine, Mojib Latif, Jochen Luhmann, Wolfram Mauser, Rainer Münz, David Pearce, Joachim Radkau, Josef H. Reichholf, Katherine Richardson, Jonathan Schell, Friedrich Schmidt Bleek, Klaus Schoer und Ernst Ulrich von Weizsäcker.

Lovins mit dem Aufsatz „Energy Strategy: The Road not Taken? Energiewende 1980: Die mögliche zukünftige Energieversorgung Deutschlands bis zum Jahr 2030 nach der Variante „Kohle und Sonne“ aus der 1980 erschienenen Energiewende-Studie des Öko-Instituts Freiburg. Die Autoren Florentin Krause, Hartmut Bossel und Karl-Friedrich Müller-Reißmann hatten den 1977 von Amory B. Die „Energiewende“ hob die Diskussion in Deutschland auf ein neues Niveau. Reaktorkatastrophe von Tschernobyl der Anti-Atombewegung erneut Aufwind.

In Deutschland konzentrierte sich die Auseinandersetzung auf die Wiederaufbereitungsanlage, die im bayerischen Wackersdorf geplant wurde. Erneuerbare-Energien-Gesetz und Atomausstieg Seit Oktober 1998 regierte in Deutschland eine rot-grüne Bundesregierung unter Gerhard Schröder und Joschka Fischer. Emissionsminderungen im Rahmen des Emissionshandels angerechnet werden. Parallel zum EEG hatte die rot-grüne Bundesregierung am 14. 2000 eine oft als „Atomkonsens“ bezeichnete Vereinbarung mit den Energieversorgungsunternehmen geschlossen, die 2002 in das Atomgesetz übernommen wurde: Vereinbart wurde der Ausstieg aus der Atomenergie in Deutschland. Unterdessen wurde 2003 die im EEG als Fördergrenze festgelegte Grenze von 350 MW installierter Photovoltaikleistung überschritten. Um Sonnenstrom weiter fördern zu können, wurde das EEG zum 1.

2008 wurde ein Anteil von 15,1 Prozent erreicht. Wieder wurde das Atomgesetz geändert, die neue Fassung trat am 6. Strukturen denkende konservative Politiker und Unternehmenschefs mit dem Siegeszug der erneuerbaren Energien abfanden, der Ausbau erneuerbarer Energien legte noch einmal zu. Einnahmen die Erlöse aus dem Stromverkauf an der Strombörse. Energien trägt also nur rund die Hälfte zum Anstieg der EEG-Umlage bei.

Neben den Ausgaben wird die Höhe ja von den Erlösen an der Strombörse bestimmt. Das hat auch mit den erneuerbaren Energien zu tun: Im Unterschied zu klassischen Kraftwerken verursachen Wind, Sonne und Wasser keine Brennstoffkosten. Wenn sie viel Strom produzieren, sinkt der Börsenpreis für Strom. Windräder, Wasserkraftwerke und Photovoltaik produzieren dann weiter. Weiter steigt die EEG-Umlage dadurch, dass die EEG-Vergütung längst nicht mehr auf alle Stromverbraucher umgelegt wird.

Industrie führen dazu, dass eine steigende Last auch noch auf weniger Schultern verteilt wird. Studie untersucht: Demnach ging der Anstieg der EEG-Umlage im Jahr 2014 zu weniger als die Hälfte auf den Zubau erneuerbarer Energien zurück, 37 Prozent gingen auf den fallenden Börsenstrompreis und 15 Prozent auf die Ausweitung der Privilegien für stromintensive Industrien zurück. Das ist aber noch nicht alles: Sowohl die Kosten für erneuerbare Energien als auch die für fossile Energieträger sind in Wirklichkeit noch höher. Bleibt noch die „neue sozialen Frage“, nach der angeblich arme Hartz-IV-Empfänger mittels EEG reichen Zahnärzten fette Renditen aus Photovoltaikanlagen finanzieren. Wollte man Bezieher niedriger Einkommen entlasten, wäre dies also längst möglich gewesen – geschehen ist nichts. Ein Blick auf die Statistik zeigt zudem, dass die Haushalte durch steigende Kosten für Öl, Treibstoffe und Gas viel stärker belastet werden als durch die EEG-Umlage. Wie weiter mit der Energiewende und dem EEG?

Wenn, wie oben dargestellt, Strom aus Windrädern an Land und Photovoltaik heute bereits konkurrenzfähig mit Strom aus neuen Kohle- und Gaskraftwerken ist, brauchen wir dann das EEG überhaupt noch? Ja, denn die Börsenpreise für Strom sind derzeit so niedrig, dass sich neue Kraftwerke – auch Gas- und Kohlekraftwerke – überhaupt nicht rechnen. Schnelle Energiewende macht unabhängig von russischem Gas Über die Hälfte des Energieverbrauchs der EU beruht auf Importen – 2012 haben die EU-Länder hierfür 545 Milliarden Euro ausgegeben. Beim Öl beträgt der Importanteil 86 Prozent, bei Gas 66 Prozent.

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