Die Suche nach den Indianern PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Volk vom Ort auf den Hügeln, d. Das Territorium der Die Suche nach den Indianern PDF befand sich im zentralen heutigen US-Bundesstaat New York.


Författare: John T. H. Dobson.
Mit der Entdeckung der Neuen Welt und ihrer
Bekanntmachung vor allem durch Reiseberichte erhielt
die Phantasie der Europäer einen neuen
Projektionsort. Interesse weckten nicht nur das
Abenteuer der Überfahrt und das vermutlich an
Bodenschätzen reiche Land, sondern auch und vor
allem, die "Indianer"! Welches Bild hatten nun aber solche Europäer
beziehungsweise, die durch die europäische
Zivilisation geprägten Weißen des 18. Jahrhunderts,
die dauerhaft zusammen mit indianischen Stämmen
gelebt haben und somit einen echten Einblick in ihre
damalige, an der Scheidestelle zwischen Tradition und
Erneuerung stehender, Kultur besaßen?
In der vorliegenden Arbeit wird das Indianerbild
zweier "Indianerexperten" untersucht:
Auf der einen Seite das des Herrnhuter Missionars
David Zeisberger (1721-1808), der über Jahrzehnte
unter anderem als Leiter einer Missionssiedlung im
Upper Ohio Valley zusammen mit Angehörigen
indianischer Stämme zusammenlebte. Verglichen wird
dies mit dem Indianerbild von James Adair (ca.
1709-1783), einem "Indian Trader", über dessen Leben
wenig mehr bekannt ist, als dass er ebenfalls über
jahrelangen praktischen Umgang mit den Indianern
verfügte.

000 Mohawk mehrheitlich in Gemeinden am Sankt-Lorenz-Strom und im südlichen Ontario in Kanada, sowie in zwei Gemeinden im US-Bundesstaat New York. Jahrhundert gab es Berichten zufolge drei bis acht Mohawkdörfer. Möglicherweise ist diese Differenz auf Bevölkerungsverluste durch Kriege, Epidemien und Auswanderung zurückzuführen. Burgen bezeichnet wurden, sowie mehrere kleinere Siedlungen. Es lag etwa acht Kilometer vom First Castle entfernt und wurde nach der Zerstörung durch die Franzosen 1666 nördlich des Flusses wieder aufgebaut. Die Bezeichnung Mohawk wurde seit dem 17. Jahrhundert von den englischen Siedlern im südlichen Neuengland verwendet.

Der Begriff erscheint in verschiedenen Schreibweisen, wie zum Beispiel Mahwuke, Mohack, Mowack, Mohogg, Maqua und Mohowawog. Die Mohawk waren typische Waldlandindianer, bevor sie Kontakt zu Europäern hatten. Sie waren halbsesshafte Ackerbauern und schützten ihre Dörfer in Kriegszeiten durch Palisaden. Sie hatten keinen Zugang zur Küste und waren deshalb stärker als die Algonkinstämme im Osten auf die Landwirtschaft angewiesen. Eine wesentliche Lebensgrundlage der Mohawk war der Ackerbau, der jedoch abhängig von guten Ernten, ertragreichen Kulturpflanzen und einer verlässlichen Vorratshaltung machte. Jedes größere Dorf bestand aus etwa 20 bis 30 Langhäusern, durch die mitten hindurch ein langer Gang führte. Rechts und links lagen abgeteilte Wohnbereiche von bis zu zwanzig Familien, von denen sich jeweils zwei eine Feuerstelle teilten.

Familien bewohnten ein Langhaus und mehrere Langhäuser bildeten einen mit Tiernamen bezeichneten Clan. Mohawk bestanden, wie auch die anderen Irokesenstämme, aus zwei Phratien. Als östlichster Irokesenstamm waren die Mohawk die ersten, die in Kontakt mit Europäern kamen. Jahrhunderts führten die Mohawk Krieg gegen die Algonkin und Montagnais. Zur gleichen Zeit erschienen holländische Pelzhändler am Hudson River, der 1609 von Henry Hudson erkundet wurde. Die Holländer gewannen die Mohawk als Handelspartner, die allerdings das Territorium der Mahican durchqueren mussten, um den Hudson River zu erreichen.

In den frühen 1640er Jahren erhielten die Mohawk Gewehre in großer Anzahl, zunächst von den Engländern, später von den Holländern. Durch die europäischen Waffen veränderte sich ihre Kriegsführung. Das traditionelle Gefecht der Irokesen begann mit Schmähungen, Beschimpfungen und einigen wechselseitigen Pfeilsalven, führte dann zum Kampf Mann gegen Mann mit Speeren und Keulen und endete mit dem Rückzug in ein vorbereitetes Versteck unter Mitnahme der Toten und Verwundeten. Die Mohawk verstärkten ihre Angriffe auf Franzosen und deren Handelspartner, sowie die mit ihnen verbündeten Algonkin und Huronen. Folge von Konflikten, die zwischen den Irokesen und ihren mit Frankreich verbündeten Nachbarstämmen ausgetragen wurden.

Stammesintern wurde die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung immer schwieriger. Als Problem erwies sich die zunehmenden Abhängigkeit von europäischen Waren, die beispiellos hohe Sterblichkeit an neuen, unbekannten Krankheiten und die Notwendigkeit, eine große Zahl an fremden Indianern in den Stamm zu integrieren. Außerdem kam es zunehmend zum Missbrauch von Alkohol, der von holländischen Händlern in die Dörfer geschafft wurde. Im Jahr 1664 wurde New York eine britische Kolonie. Dieser Wechsel berührte die Mohawk kaum und sie trieben Handel mit den Holländern in Albany, die dort unter englischer Flagge weiterhin tätig waren. Englische Waren galten allgemein als besser und preiswerter als französische, wodurch die Position der Mohawk im Pelzhandel mit Albany gestärkt wurde. Die anderen Stämme der Liga schlossen 1665 erneut Frieden mit den Franzosen.

Im folgenden Jahrzehnt verließen zahlreiche Irokesen, darunter viele Mohawk, ihr traditionelles Territorium und siedelten am Sankt-Lorenz-Strom in der Nähe von Montreal. Um 1670 wurden zwei Siedlungen errichtet, eine am Südufer des Flusses namens Caughnawaga und eine zweite, Mount Royal, an der Nordseite auf Island of Montreal. Auch in den 1680er Jahren dauerte die Migration der Mohawk aus dem Mohawk Valley zum Sankt-Lorenz an. Zur gleichen Zeit verschlechterten sich erneut die Beziehungen zwischen Franzosen und der Irokesenliga. Zunächst bemühten sich die Bewohner Caughnawagas um Neutralität, wurden jedoch im Verlauf des Konflikts auf die französische Seite gedrängt.

Nachdem Fort Hunter erbaut worden war, galt die Umgebung als relativ sicher. Weiße Einwanderer kauften Land von den Indianern und begannen in dem Gebiet zu siedeln. 1713 entstand der Ort Palatine am Nordufer des Mohawk Rivers. Er wurde von den Palatines oder Pfälzern gegründet, der ersten deutschen Massenauswanderung nach Nordamerika um 1709. Obwohl die Mohawk am Mohawk und Schoharie River ihr Land verkauften, nahmen sie weiter am lukrativen Pelzhandel teil. Mohawk Valley gebliebenen Mohawk wirtschaftlich besser als den meisten dort lebenden weißen Farmern.

Nach wie vor wohnten sie dort an zwei Orten, nämlich bei Fort Hunter und in Canajoharie. Die Mohawk hatten stärkere und ältere Bindungen zu England als die anderen Stämme der Irokesenliga. Als der Unabhängigkeitskrieg zwischen den Kolonisten und der englischen Krone begann, kämpften zahlreiche Mohawk auf der britischen Seite. Doch nicht alle beteiligten sich und einige Häuptlinge bestanden auf Neutralität.

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