Die Libellen Europas PDF

Larven der Schwanzlurche werden nicht so genannt. Nach der mehrere Tage dauernden Anheftungsphase öffnet sich das bis dahin schlitzförmige Maul, der Ruderschwanz vergrößert sich und bekommt breitere Hautsäume. Die Endphase des Larvendaseins ist vom Durchbruch der Vorderbeine, der schrittweisen Rückbildung des Ruderschwanzes, der Umformung des Maules und des Verdauungskanals, der Entwicklung von Lungen und die Libellen Europas PDF Rückbildung der Kiemen, der Entstehung von Augenlidern und Trommelfellen und einem allgemeinen Gestaltwandel geprägt. 46 durchnummerierte Reifestadien nach der sogenannten Gosner-Tafel.


Författare: Hansruedi Wildermuth.
Libellen sind faszinierende und geheimnisvolle Insekten. Wer einmal damit begonnen hat, diese schönen und vielfältigen Tiere zu beobachten, wird alsbald mehr über die Lebensweise dieser Tiergruppe wissen wollen.
Hansruedi Wildermuth und Andreas Martens und porträtieren in diesem Buch alle in Europa vorkommenden Libellenarten. Neben der Erklärung des Namens werden Aussehen, Verhalten und Lebensraum der einzelnen Arten und ihrer Larven detailliert beschrieben. Brillante und aussagekräftige Fotos sowie Tabellen des jahreszeitlichen Auftretens und Verbreitungskarten ergänzen die Porträts.
Dieses Buch ist nicht nur ein unverzichtbares Nachschlagewerk für die Fachwelt, sondern auch ein wertvoller Begleiter für all diejenigen, die gerade damit beginnen, sich mit dieser faszinierenden Insektengruppe zu beschäftigen.

Diese wurde 1960 publiziert und auf Grundlage der Entwicklung des Krallenfrosches Xenopus laevis angefertigt. Schließlich verlässt der kleine Jungfrosch bzw. Jungkröte das Wasser, wobei oft noch ein kleiner Schwanzstummel vorhanden ist, der aber nach kurzer Zeit verschwindet. Die zunächst noch etwas fischartige Gestalt weicht immer mehr den Zügen eines Froschlurches. Die Dauer der Entwicklung von der Kaulquappe zum metamorphosierten Froschlurch hängt von der jeweiligen Art und den Umweltbedingungen ab, hierbei besonders von der Umgebungstemperatur. Bei Grasfrosch-Kaulquappen und vielen anderen Arten in Mitteleuropa sind es normalerweise etwa zehn bis zwölf Wochen. Kaulquappen aus Laich, der Anfang April abgelegt wurde, verlassen dann also etwa Mitte bis Ende Juni den Weiher.

Larvenphase sind einige Arten der Amerikanischen Schaufelfußkröten mit im Extremfall nur zwölf Tagen. Aber auch bei der in Mitteleuropa heimischen Kreuzkröte wurde schon einmal eine Entwicklungsdauer von lediglich 17 Tagen bis zur Jungkröte beobachtet. Auf der anderen Seite gibt es Arten, bei denen die aquatische Kaulquappenphase mehrere Jahre dauert, beispielsweise beim Nordamerikanischen Ochsenfrosch zwei bis drei Jahre. Bei den Geburtshelferkröten verkürzt sich die aquatische Phase der Larven dadurch, dass die Männchen die Eier um die Hinterbeine gewunden mit sich herumtragen und schließlich relativ weit entwickelte Kaulquappen ins Wasser entlassen. Eier in kleinen Gallerthaufen an Land ab, wo sie vom Männchen mehrere Tage bewacht werden.

Wenn die Larven schlüpfen, kriechen sie auf den Rücken des Vaters, haften dort fest und werden mit herumgetragen. Die weitere Zeit bis zur Metamorphose zehren sie nur vom Dottervorrat aus dem Ei. Es ist allerdings das Männchen, das die befruchteten Eier in seinen Kehlsack aufnimmt. Die Kaulquappen schlüpfen dort, werden durch ein zähflüssiges Sekret, das vor Ort gebildet wird, ernährt und verlassen schließlich als umgewandelte Frösche das Innere des Vaters durch das Maul. Wasser abgegebenen Eier auf dem Rücken des Weibchens landen. Dort werden sie vom Männchen mit den Hinterfüßen festgetreten. Mit der Zeit umschließt die Rückenhaut des Weibchens jedes einzelne Ei mit einer Wabe.

Beim erst im Jahr 2005 entdeckten und drei Jahre später beschriebenen panamaischen Fransenzehen-Laubfrosch Ecnomiohyla rabborum füttert das Männchen die in einer wassergefüllten Baumhöhlung herangewachsenden Kaulquappen offenbar mit Stückchen seiner Haut. Larvenentwicklung, also die freie Larvenphase im Wasser, indem sie ihre Eier an Land deponieren. Bei der Baumsteiger-Gattung Dendrobates werden die an Land deponierten Gelege von einem Elterntier feuchtgehalten. Nach dem Schlüpfen erfolgt ein Transport der Kaulquappen auf dem Rücken der Eltern zu einer geeigneten Wasseransammlung. Hier sind sie dann sich selbst überlassen.

Das direkte Lebendgebären ist bei Amphibien eine seltene Ausnahme. Diese bringen fertig entwickelte Jungkröten zur Welt. Amphibien sind in jedem Abschnitt ihrer Entwicklung von zahlreichen Fressfeinden bedroht. Das Trockenlegen von Feuchtgebieten und Zuschütten von Gewässern zerstört ihren Lebensraum. Der Eintrag von Dünger, Pestiziden und anderen Schadstoffen in die Gewässer kann zu Missbildungen und Vergiftungen führen. Außerdem kann dies die Verlandung des Gewässers beschleunigen.

Das Einsetzen von Fischen in kleine Tümpel und Weiher hat die Ausrottung der Amphibien dort zur Folge. Aus Fischbrut-Teichen werden Amphibienlaich und -larven oft in dem Glauben entfernt, die Kaulquappen könnten Nahrungskonkurrenten der Jungfische sein. Dies trifft jedoch nicht zu, unter anderem, weil sich Fische kaum von Algenaufwuchs und Detritus ernähren. Zu den Gefahren für umgewandelte und erwachsene Lurche siehe beispielsweise: Amphibien.

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