Die Lensch-Cunow-Haenisch Gruppe PDF

Der Rat der Volksbeauftragten im Jahr 1919: Nach dem Rücktritt der Unabhängigen Sozialdemokraten bestand er nur die Lensch-Cunow-Haenisch Gruppe PDF aus Mehrheitssozialdemokraten. Diese waren gleichzeitig die wichtigsten Führer ihrer Partei. Grund für die Spaltung der SPD, beziehungsweise der deutschen Sozialdemokratie, in zwei getrennte Parteien war die zunehmende Auseinandersetzung um die Burgfriedenspolitik.


Författare: Robert Sigel.

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Die Abkürzung MSPD kann als Zeichen für einen inhaltlichen Wandel der SPD, von einer sozialistisch-revolutionären Klassenkampfpartei im Sinne des Marxismus in eine staatstragend orientierte Reformpartei, gesehen werden. Die entsprechende Entwicklung hatte schon gegen Ende des 19. Mit der Auslösung des Ersten Weltkrieges, dem Auseinanderbrechen der Zweiten Internationale und dem Beginn der Burgfriedenspolitik, die die Klasseninteressen der Partei der Staatsräson und der Kriegspolitik des Kaisers unterordnete, spitzte sich der Wandlungsprozess in der SPD zu und beschleunigte sich bis hin zur Spaltung der Partei. Ende 1914 war Karl Liebknecht zunächst der einzige Reichstagsabgeordnete der SPD, der gegen die Kriegskredite stimmte. Von Anfang an gegen den Krieg agitiert hatte die linksrevolutionäre Gruppe Internationale, die 1916 in Spartakusgruppe, 1918 in Spartakusbund umbenannt wurde, um Rosa Luxemburg, Clara Zetkin, Karl Liebknecht und andere.

Die weiblichen Abgeordneten der MSPD in der Weimarer Nationalversammlung am 1. Darauf gründeten die ausgeschlossenen Sozialdemokraten auf dem konstituierenden Parteitag vom 6. April 1917 in Gotha die USPD, der sich die Spartakusgruppe als linker Flügel anschloss. Heinrich Cunow, Völkerkundler und Dozent an der Parteischule der SPD, löste 1917 Kautsky als Herausgeber der Neuen Zeit ab.

Er sollte später Mitautor des Görlitzer und Heidelberger Programms der SPD werden. Der Spartakusbund und Teile der USPD verfochten die Bildung einer Räterepublik, wie sie ein Jahr zuvor bei der Oktoberrevolution in Russland durchgesetzt worden war. Schon Ende 1918 scheiterte die Koalition zwischen MSPD und USPD am Streit um den Einsatz von Militär gegen revoltierende Matrosen. Die nun allein die Regierung stellende MSPD empfand das eigenmächtige Vorgehen einzelner Räte als Verrat an den demokratischen Prinzipien der Arbeiterbewegung. Versuche, eine demokratische Volkswehr aufzubauen oder mehrheitssozialdemokratischen Freiwilligenverbänden eine Chance zu geben, scheiterten.

19 rekrutierte rechtsnationalistische Freikorps bis Mitte 1919 setzten sich die Mehrheitssozialdemokraten durch. Willy Huhn: Die Ideen von 1914 und die Folgen. Klaus Gietinger, Karl Heinz Roth: Die Verantwortung der Mehrheitssozialdemokratie für die Morde der deutschen Gegenrevolution im Jahr 1919. Teil I: Symbiose mit der Reaktion. Diese Seite wurde zuletzt am 4. November 2018 um 01:20 Uhr bearbeitet. Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden.

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