Die industrielle Entwicklung Bayerns von 1925 bis 1975. PDF

Dieser Artikel existiert auch als Audiodatei. Mit die industrielle Entwicklung Bayerns von 1925 bis 1975. PDF BMW IIIa Flugmotor, 1917 von Max Friz entwickelt, wurde die Basis des BMW-Renommees gelegt.


Författare: Alfons Frey.
Warum ist Bayern seit dem Zweiten Weltkrieg wirtschaftlich erfolgreicher als andere Bundesländer? Eine Beantwortung dieser kurzen und einfachen Frage wird von Wissenschaftlern, Journalisten und Politikern immer wieder versucht. Denn ein Blick nach Bayern verspricht Erkenntnisse darüber zu erhalten, wie es gelingen konnte, aus einem Agrarland zu einer führenden Industrieregion aufzusteigen. Doch wo liegen die wahren Gründe, was sind die Ursachen für den industriellen Erfolg Bayerns?
Antworten auf diese Fragen sind in der Literatur durchaus zu finden. Meist abhängig von der eigenen politischen Grundeinstellung ist es mal die hervorragende Strukturpolitik der bayerischen Staatsregierung, mal der hohe Freizeitwert der schönen Landschaft, oder es sind die Heimatvertriebenen, bisweilen sind sogar die "gesunde" Betriebsstruktur oder der kulturelle Code die Erklärung für das wirtschaftliche Wachstum. In der aktuellen Diskussion wird der Erfolg Bayerns meist mit der Mentalität seiner Bürger erklärt. Der Slogan "Mit Laptop und Lederhose" wurde hierfür zum Synonym.
Der besondere Ansatz vorliegender Arbeit besteht darin, Bayern nicht als Ganzes zu betrachten, sondern differenziert nach regionalen Einheiten, nach industriellen Zweigen und nach einzelnen Jahren. Die allgemeine Frage, warum sich Bayern nach dem Zweiten Weltkrieg wirtschaftlich so günstig entwickelt hat, wurde in konkretere und damit überprüfbarere Teilfragen zerlegt: In welchen Städten oder Gemeinden hat sich welche Industriegruppe in welchem Zeitraum entwickelt? Durch diese Methodik konnten neue und überraschende Erklärungen für den wirtschaftlichen Erfolg Bayerns gewonnen werden. Bisherige Erklärungsansätze müssen künftig wieder in Frage gestellt werden.

Muttergesellschaft der BMW Group, eines weltweit operierenden deutschen Automobil- und Motorradherstellers mit Sitz in München. Der Konzern hat sich vor allem seit den 1960er Jahren unter der Marke BMW als Hersteller hochpreisiger, komfortabel ausgestatteter und gut motorisierter Reisewagen mit sportlichem Anspruch einen Namen gemacht und zählt damit zu den sogenannten Premiumherstellern. Die BMW Group gehört mit 98,7 Milliarden Euro Umsatz und rund 130. Wirtschaftsunternehmen Deutschlands und zählte mit einer Jahresproduktion von 2,36 Millionen Fahrzeugen im Jahr 2016 zu den 15 größten Autoherstellern der Welt. Vorgänger von BMW waren die 1913 von Karl Rapp gegründeten Rapp Motorenwerke GmbH. Firma des aus Berlin stammenden Philipp Dörhöfer, die sich in der Münchener Clemensstraße 46 befand. Im jungen Unternehmen machte sich der aufstrebende Ingenieur Max Friz schnell einen Namen: Er entwickelte 1917 den Flugmotor BMW IIIa mit Überverdichtung, die den Leistungsverlust in der Höhe verringert.

Diese Konstruktion bewährte sich insbesondere im Jagdflugzeug Fokker D. Werbeinserate von 1920 zeigen jedoch, dass BMW nicht ganz dem Verbot folgte. Diese waren aus dem am 7. 1923 entwickelten Max Friz und Martin Stolle das erste BMW-Motorrad, die R 32, und legten damit den Grundstein für eine neue Produktionslinie: Motorräder. Friz brauchte für den Entwurf der R 32 nur fünf Wochen.

This entry was posted in Kinderbücher. Bookmark the permalink.