Die getäuschte Wissenschaft PDF

Der Diebstahl zählt zu den Eigentumsdelikten. Er schützt das Recht des Eigentümers, seine Die getäuschte Wissenschaft PDF ungehindert besitzen und nutzen zu dürfen. StGB stellt das Wegnehmen einer fremden beweglichen Sache, in der Absicht, sie sich selbst oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen, unter Strafe.


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Eine Fälscherpersönlichkeit des 19. Jahrhunderts – Leben und Wirken von Konstantinos Simonides

Bei einer Wegnahme handelt es sich um den Bruch fremden und die Begründung neuen Gewahrsams. Für den Diebstahl können eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe verhängt werden. Die Diebstahlsdelikte machen etwa 40 Prozent aller polizeilich registrierten Straftaten aus und stellen damit die zahlenmäßig bedeutendste Deliktsgruppe dar. StGB lautet seit seiner letzten Änderung vom 1. Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Absatz 2 StGB um ein Vergehen. StGB schützt das Recht des Eigentümers einer Sache, diese ungehindert besitzen und nutzen zu dürfen. Daneben schützt er nach überwiegender Auffassung in der Rechtswissenschaft den Gewahrsam. Mittelalterliche Strafrechtsordnungen betrachteten als Diebstahl lediglich die heimliche Wegnahme fremder Sachen. Handelte der Täter nicht heimlich, beging er demgegenüber einen Raub. Die Constitutio Criminalis Carolina von 1532 enthielt zahlreiche Tatbestände, die unterschiedliche Formen des Diebstahls regelten. Der gegenwärtige Tatbestand des Diebstahls beruht maßgeblich auf dem Diebstahlstatbestand des Reichsstrafgesetzbuchs, das am 1.

Hiernach machte sich strafbar, wer einem anderen eine fremde bewegliche Sache wegnahm, um sie sich rechtswidrig zuzueignen. StGB in das Strafgesetzbuch der Bundesrepublik Deutschland unverändert übernommen. StGB erfolgte im Rahmen des Strafrechtsreformgesetzes von 1969. In dessen Rahmen wurde der Diebstahlstatbestand, der bislang lediglich eine Freiheitsstrafe vorsah, um die Möglichkeit der Verhängung einer Geldstrafe erweitert. Eine weitere Veränderung des Diebstahls erfolgte durch das Sechste Strafrechtsreformgesetz von 1998. In dessen Rahmen wurde der subjektive Tatbestand des Diebstahls erweitert: während bislang erforderlich war, dass sich der Täter das Tatobjekt selbst zueignen wollte, genügt seit der Neufassung auch der Wille, die Sache einem Dritten zuzueignen.

Tatobjekt des Diebstahls ist eine fremde bewegliche Sache. Insoweit deckt sich das strafrechtliche Verständnis vom Sachbegriff mit dem zivilrechtlichen. Der strafrechtliche Sachbegriff geht allerdings über den zivilrechtlichen hinaus. Elektrische Energie stellt mangels Körperlichkeit keine Sache dar. Gleiches gilt für Strahlen, elektronisch oder magnetisch gespeicherte Daten und Giralgelder.

Teile, die dem Körper entnommen oder von ihm abgetrennt werden, erlangen jedoch durch die Trennung vom Körper Sachqualität. Ebenfalls als Sache gilt der menschliche Leichnam. In der Regel besteht an diesem allerdings kein Eigentum, sodass er letztlich kein taugliches Tatobjekt darstellt. Eine Sache ist verkehrsfähig, wenn an ihr Eigentum begründet werden kann.

Nicht möglich ist dies beispielsweise bei Flusswasser. Beurteilung der Fremdheit einer Sache ohne Bedeutung. Herrenlos ist eine Sache, die keinen Eigentümer hat. Dies ist beispielsweise bei wilden Tieren der Fall. Hierzu ist erforderlich, dass der frühere Eigentümer zu erkennen gibt, dass er sein Eigentum an der Sache aufgeben will. Dies ist beispielsweise beim Herausstellen der Sache zur Abholung durch ein Entsorgungsunternehmen der Fall.

Anders verhält es sich jedoch, wenn der frühere Eigentümer sein Eigentum nicht bedingungslos aufgeben will, sondern nur für einen bestimmten Zweck. Beweglich ist eine Sache, die vom Täter fortgeschafft werden kann. Dies trifft auch auf Sachen zu, die zum Zweck des Diebstahls erst beweglich gemacht werden müssen, etwa auf dem Erdboden wachsendes Gras. Tathandlung des Diebstahls ist die Wegnahme der fremden beweglichen Sache.

Bei einer Wegnahme handelt es sich um den Bruch fremden und die Begründung neuen, nicht notwendigerweise tätereigenen, Gewahrsams. Gewahrsam ist die von einem natürlichen Herrschaftswillen getragene tatsächliche Herrschaft eines Menschen über eine Sache. Diese Fiktionen finden wegen des Bestimmtheitsgebots im Strafrecht keine Anwendung. Die Beurteilung, ob jemand über Sachherrschaft verfügt, beurteilt sich maßgeblich nach der Verkehrsanschauung.

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