Die Geschichte vom Himmel, der Hölle und der Erde PDF

Please forward this error screen to cp200. Zur Navigation springen Zur Suche springen Himmel ist in vielen Religionen eine Sphäre, die alternativ zur empirischen Wirklichkeit übernatürliche Wesen, Die Geschichte vom Himmel, der Hölle und der Erde PDF oder Götter beheimatet.


Författare: Christian Schmuki.

Der Engelssturz, das universelle Urdrama von einst, wird in der Theologie selten beachtet oder erwähnt. Dabei sind die geistesgeschichtlichen Folgen dieses Geschehens bis in die heutige Zeit für die Menschheit von größter Bedeutung.
Das Wissen, dass der Mensch, als einst gefallener Engel, von diesem Sturz aus den Himmeln betroffen war, wurde im sechsten Jahrhundert aus der offiziellen Kirchenlehre verbannt und ging der Christenheit weitgehend verloren. In der Gegenwart wurde durch mediale Durchgaben die alte Lehre erneut zum zentralen Thema.
Im vorliegenden Werk schöpft der Verfasser aus den Quellen der Neuzeit. In schlichter Darstellung spannt er in Wort und Bild einen historischen Bogen: vom Anbeginn der Schöpfung hin zum Engelssturz, vom Wiederaufstieg der gefallenen Engel über die Menschwerdung bis zu dem Zeitpunkt, wo der Himmel wieder zu seiner natürlichen Ordnung zurückgefunden haben wird.
Dieser Titel beantwortet drängende Fragen zum Sinn des Lebens, zu Gott, zum Ursprung des Bösen. Er ist ein Wegweiser für jeden kritisch denkenden und fragenden Menschen.

Der Himmel ist als Heimat der göttlichen Wesen und als erhoffter Ort der Fortdauer nach dem irdischen Leben ein häufiger Topos in Religionen. Gemein ist diesen Vorstellungen eine Transzendierung dieses Ortes und damit einhergehend die wichtige Rolle des Himmels in den eschatologischen Vorstellungen. Als Gegenstück des Himmels wird die Hölle gesehen. Lebzeiten erreichbaren Verbindung oder einer tatsächlichen Hoffnung auf eine Begegnung mit Gott, die erst nach dem Tod geschehen kann.

Glaube an eine leibliche Auferstehung innerhalb des Judentums an Bedeutung. Die Pharisäer waren die größten Anhänger dieses Glaubens. Die Frage, wie, ob und in welcher Form an ein Leben nach dem Tod gedacht werden kann, war die gesamte Geschichte des Christentums hindurch Thema der Diskussion der Theologen. Festzuhalten ist zunächst, dass bis in das 18.

Jahrhundert keine nennenswerte Diskussion über das Ob geführt wurde. Ab 1900 gab es im Protestantismus eine Ernüchterung in Bezug auf die bis dahin gängigen Spekulationen. Schicksal des Individuums heute weniger spekulieren dürfen als früher. Erfahrung dem Menschen bereits zu Lebzeiten zukommen kann. Im Neuen Testament kommt insbesondere im Matthäusevangelium dem Himmel eine besondere Rolle zu: Im Gegensatz zu der bei Markus verwendeten Wendung vom Reich Gottes steht hier das Himmelreich im Zentrum der Predigten Jesu. Als zweiter Grund wird eine theologische Implikation angenommen: Nach Matth 28,18 ist Jesus alle Macht und Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben. Im Islam ist der Himmel das Paradies und der Aufenthaltsort der Auserwählten und der Guten nach dem letzten Gericht.

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