Die gemeinsame Verfassung für Dänemark und Schleswig-Holstein PDF

Sie wurde 1844 beim Schleswiger Sängerfest vorgestellt. 1459 ohne Nachkommen gestorben war, war der Adel, dem die gesamte Verwaltung oblag und über Besitztümer in beiden Landesteilen verfügte, bestrebt, die beiden Herzogtümer weiterhin unter einem Landesherrn zusammenzuhalten. Jahrhundert verbreitete sich in Europa die Nationalstaatsidee, nach der Völker ihre individuellen, durch Geschichte, Kultur und Sprache geprägten Eigenheiten am besten in einem nationalen Staat entfalten können. In dieser Die gemeinsame Verfassung für Dänemark und Schleswig-Holstein PDF des nationalen Aufbruchs begann eine Politisierung der Herzogtümer.


Författare: Johann Gustav Droysen.

Nachdruck des Originals von 1848.

1835 wurden Ratgebende Ständeversammlungen gebildet und es entstand eine politische Öffentlichkeit. Doch trotz Einführung der Ständeversammlungen galt weiterhin der Absolutismus. Von 1838 bis 1842 kam es zu einem Verbot politischer Versammlungen. Solche Feste waren der übliche Rahmen für politische Betätigungen, da politische Veranstaltungen zu jener Zeit vielerorts verboten waren.

In der Schleswigschen Ständeversammlung, die kurz zuvor getagt hatte, missbilligte der dänische König Christian VIII. 1851 unter dem Druck der Alliierten mit einem status quo und der Wiederherstellung des Dänischen Gesamtstaates endete. 1855 wurde eine von der dänischen Regierung vorgelegte zweisprachige Gesamtstaatsverfassung von der holsteinischen Ständeversammlung verworfen und 1858 vom Bundestag in Frankfurt für ungültig erklärt. Die ablehnende Haltung der deutschen Politik führte dazu, dass Dänemark im November 1863 mit der Novemberverfassung eine gemeinsame Verfassung für das Königreich Dänemark und das Herzogtum Schleswig erließ und dem Herzogtum Holstein eine eigene Verfassung und Verwaltung zusagte. Als Folge auf die Einführung der Novemberverfassung kam es im Dezember 1863 zur Bundesexekution gegen Holstein und Lauenburg. Eine im Prager Frieden von 1866 vorgesehene Volksabstimmung über die nationale Zugehörigkeit Schleswigs wurde zunächst nicht durchgeführt.

Im Vorfeld der für den 13. Schleswig-Holstein, meerumschlungen, deutscher Sitte hohe Wacht! Wahre treu, was schwer errungen, bis ein schön’rer Morgen tagt! Schleswig-Holstein, stammverwandt, wanke nicht, mein Vaterland!

Mit diesem Liede hat es eine eigne Bewandniss. Der Unterzeichnete ist zwar dessen erster Urheber, aber nicht dessen Verfasser in der gegenwärtigen Gestalt. Im Jahre 1842 sollte der Unterzeichnete einem Liederfeste in Schleswig beiwohnen. Schleswig, Holstein, schöne Lande, wo mein Fuß die Welt betrat, o, daß stets an eurem Strande keime wahren Glückes Saat!

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