Die Farben der Pferde PDF

Die historisch gewachsenen Namen benennen die Farben anhand des Aussehens. Mit die Farben der Pferde PDF genetischen Grundlagen beschäftigt sich die Genetik der Pferdefarben. Wildpferde sind als Pflanzenfresser und Beutetiere darauf angewiesen, möglichst wenig aufzufallen.


Författare: Monika Reissmann.
Endlich Klarheit! Hätten Sie gewusst, dass mancher vermeintliche Dunkelfuchs eigentlich ein Rappisabell ist oder dass es bei Highlandponys mehrfarbige Haare gibt? – Unentbehrliches Handbuch für Züchter und Zuchtverbände, das klare Hinweise gibt, wie ein Pferd korrekt einzutragen und zu bezeichnen ist. Die gebotene, logisch aufgebaute und sinnvoll durchstrukturierte Farbeinteilung anhand des Erscheinungsbilds und der genetischen Grundlagen war lange überfällig.

Daraus resultiert eine einheitliche Tarnfarbe, wie sie bei vielen herdenbildenden Beutetieren anzutreffen ist. Schon bei wildlebenden Pferden aus dem Pleistozän und zu der Zeit als Kupfer der vorherrschende Werkstoff war, gab es in Europa den Genotyp der Rappen, Braune und in Europa aber nicht in Sibirien auch Tigerschecken. In einer genetischen Untersuchung waren von 31 untersuchten prähistorischen Wildpferden aus Sibirien, Ost- und Westeuropa 18 braune, sieben schwarze und sechs Tigerschecken. Die Annahme, dass die Färbung der Tiere einheitlich sei, damit einzelne Exemplare nicht aus der Herde herausstechen, trifft also nachweislich nicht in dem Maße zu, wie man annahm. Je nach Lebensraum variiert die tarnende Farbe, um sich möglichst wenig vom Lebensraum abzuheben. Jahrtausend vor Christus nimmt mit Beginn der Domestikation der Pferde die Zahl der Pferdefarben zu.

Aufgrund der züchterischen Leistung gibt es heute eine ganze Reihe an Farben bei Pferden. Viele davon sind in fast allen Rassen, manche jedoch auch nur in sehr wenigen Rassen anzutreffen. Auch gibt es umgekehrt bestimmte Rassen, bei denen es nur wenige Farbvarianten gibt. Im Allgemeinen unterscheidet man die Farben des Pferdes in Bezug auf das Langhaar, also Mähne und Schweif, sowie das Kurzhaar, also das Fell. Die heutigen deutschen Farbbezeichnungen sind eine historisch gewachsene kulturelle Übereinkunft. Die genauen genetischen Zusammenhänge bei der Färbung des Felles und der Augen der Pferde werden im Artikel Genetik der Pferdefarben erklärt.

Nicht selten steht eine Zuchtrasse im Zeichen einer bestimmten Fellfarbe. Rappen zur Aufnahme in die Zuchtbücher berechtigt sind. Die Fellfarbe, welche ein Fohlen bei seiner Geburt hat, muss nicht zwangsläufig so bleiben. In den meisten Fällen wird das Endergebnis beim erwachsenen Pferd dunkler ausfallen.

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