Die empathische Zivilisation PDF

Person für ihre eigenen Emotionen ist, desto besser kann sie auch die Gefühle anderer deuten. Pathos, das zugehörige Verb lautet: πάσχειν, dt. Wurzel path- zurückgeht, und der griech. Die empathische Zivilisation PDF Geschichte dieser Termini ist noch ungeklärt.


Författare: Jeremy Rifkin.
Der Soziologe und Ökonom Jeremy Rifkin entwirft eine völlig neue Interpretation der Geschichte der Zivilisaton, indem er sich auf die Evolution der menschlichen Empathie konzentriert und der Frage nachgeht, wie dieses Vermögen zum Mitfühlen unser Schicksal als Spezies bislang entschieden hat und künftig entscheiden wird. Die große Frage, auf die alles hinausläuft: Kann eine globale Empathie noch rechtzeitig erreicht werden, um den gesellschaftlichen und den ökologischen Kollaps unseres Planeten abzuwenden?

Mitleid um Emotionen, sondern um Reaktionen auf die Emotion eines anderen Menschen. Leonardo Badea bezeichnet Empathie als eine Fähigkeit, die in nahezu allen Lebensbereichen entscheidend für den Erfolg ist. Menschen unterschiedlicher Kulturen, Charaktereigenschaften und Werthaltungen zu verstehen, um mit ihnen konstruktiv kommunizieren zu können. Empathie heißt: Ich fühle das, was ein anderer Mensch fühlt. Mitgefühl bedeutet: Ich kümmere mich um den anderen, ich sorge für ihn. Ausdruck der Vernunft, die zwischen dem spontanen, distanzlosen Mitempfinden und dem kalt-distanzierten Verstand vermittelt. Es kann nach heutigem Wissensstand von einer innerlichen und einer äußerlichen Perspektivenübernahme gesprochen werden.

Vom Menschen ist bekannt, dass er sich in den inneren Zustand eines anderen hinein versetzen kann. In der Differenziellen Psychologie und in der psychologischen Diagnostik stellt sich die Frage, ob sich Menschen in ihrer Fähigkeit, die psychischen Zustände und Motive einer anderen Person zu erkennen, unterscheiden. Wenn Untersuchungsteilnehmer wiederholt das Befinden ihres Partners in verschiedenen Situationen einschätzten, zeigten sich Übereinstimmungen mit dem Selbstbericht des Partners in geringer bis mittlerer Größenordnung. Jeder Teilnehmer wurde außerdem nach der Selbsteinschätzung gefragt, ob er ein guter Beurteiler sei. Bei einer positiven Selbsteinschätzung konnte in dieser Studie das tatsächlich vom Partner eingestufte Befinden nicht treffender beurteilt werden.

Die gemeinsame Übernahme einer Perspektive hängt in der Geschichte oft mit demokratischen Tendenzen beziehungsweise mit der Überbrückung von Standesgrenzen zusammen. Das Theater der griechischen Antike war eng mit der Idee der athenischen Demokratie verbunden. Jacob Levy Moreno entwickelte vor allem zwischen 1914 und 1940 das Psychodrama. Die Gruppe steht im Mittelpunkt des therapeutischen Prozesses, nicht der Einzelne, wie bei Freud. Die Geschichte eines Mitglieds der Gruppe, des Protagonisten, wird in einer oder mehreren Szenen mit Hilfe eines ausgebildeten Leiters den anderen vorgestellt. Empathie als die wichtigste Basis für ein humanes Soziales System. Erzählung oder Betrachtung einer Kommunikation mindestens zweier Parteien.

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