Die chinesische Tibetpolitik PDF

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Författare: Catherine Hool.
Diese Arbeit befasst sich mit der Tibetpolitik der Volksrepublik China bis zu den Strassburger Verhandlungsvorschlägen des Dalai Lama im Juni 1988. Neben einer historischen Aufarbeitung der sino-tibetischen Beziehungen bis zum Tode Maos wird der Schwerpunkt auf die wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und religiösen Aspekte der chinesischen Tibetpolitik zwischen 1976 und 1988 gelegt. Die Gegenüberstellung offizieller chinesischer Quellen und der Positionen des Dalai Lama erschliesst insofern Neuland, als dass dieser Themenbereich bisher nur summarisch behandelt wurde. Als wichtigste chinesische Quelle dient eine offizielle Stellungnahme zur Tibetpolitik bis 1987, die in dieser Arbeit übersetzt vorliegt.

Tibet ist ein ausgedehntes Hochland in Zentralasien, das oft als Dach der Welt bezeichnet wird. Abgeschieden durch das Himalaya-Gebirge am Südrand hat Tibet eine eigenständige Kultur und schon vor dem 7. Sprache orientiert sich an der Ausdehnung des tibetischen Großreichs im 8. Das Hochland von Tibet, das in seinem äußersten Süden einen großen Teil des Himalaya-Gebirges umfasst und sich auf einer durchschnittlichen Höhe von 4500 Metern erstreckt, gilt als die höchstgelegene Region der Welt.

Territorium zum größten Teil von China als Teil Tibets beansprucht wird. In all diesen tibetischen Kulturregionen finden sich Tibeter bzw. Aus diesem Grunde zeichnet sich der tibetische Kulturraum trotz aller Gemeinsamkeiten auch durch eine gewisse kulturelle Vielfalt aus. Das Autonome Gebiet Tibet ist eine Verwaltungseinheit der Volksrepublik China.

Provinzen Ü und Tsang, Ngari, weite Teile des Changthang sowie den westlichen Teil der Kulturregion Kham. 1959 von der Lhasa-Regierung verwalteten Territorium. Die nördlichen und östlichen Teile des tibetischen Kulturraums sind, zum größten Teil als Autonome Bezirke, Teile der chinesischen Provinzen Qinghai, Gansu, Sichuan und Yunnan. 110 Kilometer südwestlich von Lhasa in einer Höhe von 4441 Metern. In Tibet herrscht Hochlandklima mit großen Tagestemperaturschwankungen und viel Sonnenschein. Auch sind die Temperaturunterschiede zwischen dem Süden Tibets und dem Norden beträchtlich. Das angenehmste Klima herrscht in den tieferen Lagen des Südostens Tibets.

Dort liegen auch die Städte Lhasa, Gyantse und Shigatse. Die meisten Einwohner Tibets leben im Gebiet zwischen Lhasa und Shigatse sowie am Ostrand des tibetischen Hochlands, während der Norden, der Zentralbereich wie auch der Westen Tibets nahezu unbewohnbar sind. Eine Theorie sieht das Hochland von Tibet dabei in einer zentralen Position, da sie von einer nahezu vollständigen Vergletscherung des Hochlandes ausgeht. Nach einer chinesischen Volkszählung im Jahr 2000 ergeben sich für die verschiedenen Provinzen des Hochlands von Tibet folgende Bevölkerungsanteile. Diese Liste enthält alle tibetischen autonomen Gebiete der Volksrepublik China und zusätzlich Xining sowie Haidong.

Die beiden letzten wurden berücksichtigt, um die Liste für die Provinz Qinghai zu vervollständigen und auch, weil die tibetische Exilregierung diese beiden Gebiete als Teil von Großtibet beansprucht. Die Schätzungen der tibetischen Exilregierung ergeben andere Zahlen. Nach ihren Schätzungen leben im Hochland von Tibet heute 6 Millionen Tibeter und ca. Städten Tibets seien heute Han-Chinesen bereits in der Mehrheit, und insgesamt ca. Diese Zahlen schließen jene Tibeter nicht mit ein, die als Selbständige, Angestellte oder auch als Schüler in chinesischen Städten in Chinas Osthälfte leben. Das tibetische Reich während seiner größten Ausdehnung zum Ende des 8.

Das Königreich Tibet entstand Anfang des 7. Jahrhundert war Tibet ein starkes, kriegerisches Reich. Nach der Schwächung der Position der tibetischen Könige im 10. Jahrhundert bildete sich in Zentraltibet die prägende Form der tibetischen Gesellschaft aus. Im Jahre 1240 wurde Tibet durch den mongolischen Khan Güyük Khan erobert und in sein Reich eingegliedert. Köden, der jüngere Bruder Güyük Khans, wurde 1247 zum vorübergehenden Gouverneur der eroberten Tibet-Region ernannt.

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