Die alten Götter PDF

Zur vorchristlichen Religion siehe nordgermanische Religion, zur neuheidnischen Religion siehe Ásatrú. Als nordische Mythologie bezeichnet man die Die alten Götter PDF der Mythen, die in den Quellen der vorchristlichen Zeit Skandinaviens belegt sind. Die nordischen Mythen sind zum Teil den kontinentalgermanischen Mythen sehr ähnlich.


Författare: Luci van Org.
Zahlreiche Sagen und Geschichten sind uns über die alten Götter unserer Ahnen überliefert: in den skandinavischen Eddas, den nordischen Sagen oder auch in vielfachen lokalen Bräuchen. Seit dem Ende des Mittelalters scheinen die alten Feuer aber erloschen zu sein.
Dass dies nicht so ist, beweisen die Autoren dieser Anthologie mit ihren Geschichten und Märchen. Auch heute noch sind die Götter präsent und haben manches Abenteuer zu bestehen, sei es in Asgard oder in Midgard, wo sie mit den Menschen von heute ihre Mühe haben.
Frija und Wotan begleiten Jahwe zum Arbeitsamt, niemand bemerkt eine heilige Prozession außer einem neunjährigen Jungen, ein Schwur der Ahnen führt zu einem spannenden Rätsel, Loki und Thor treten als Comedy-Duo auf, es kommt zu einer schicksalhaften Begegnung mit den Nornen, und vom Schicksal handelt auch die Geschichte vom Fenriswolf. Dies ist nur ein kleiner Ausblick auf die abwechslungsreichen Erzählungen in diesem Buch …

Man geht heute allgemein davon aus, dass die Göttergesellschaft ursprünglich dieselbe war. Die nordische Mythologie basierte nie auf einer religiösen Gesellschaft oder auf einem zusammenhängenden religiösen System. Sie war also nie so etwas wie eine Religion im modernen Sinn. Es gab auch keine Instanz, die die Glaubensinhalte festlegte. Die Mythen waren eher ein theoretischer Überbau für bestimmte Kultformen und hatten wenig mit Glauben in unserem Sinne zu tun. Es gibt nur sehr wenige schriftliche Zeugnisse aus der Zeit der mythischen Kulte. Es handelt sich dabei um die in Metall oder Stein geritzten Runen.

Die meisten Quellen stammen hingegen aus römischen und christlichen Schriften. Diese stammen weder aus erster Hand, noch sind sie neutral. Andeutungen über religiöse Vorstellungen der Vorzeit lassen sich auch aus bronzezeitlichen Artefakten ablesen. Bekannt sind schalenförmige Eintiefungen in Felsen, die mit Opfern in Verbindung gebracht werden. Es ist aus religionsphänomenologischer Sicht nicht völlig sicher, dass mit den steinzeitlichen Religionen bereits Götter als lebende Wesen verbunden waren.

Es ist auch gut möglich, dass Naturelemente wie Blitz, Bäume, Steine, Erde und Wasser selbst als lebendig betrachtet wurden. Die Feuerbestattung, die in der zweiten Hälfte des 2. Mittel der Befreiung der Seele vom Körper für ein jenseitiges Leben gedeutet. Menschen werden in voller Kleidung und mit reichen Beigaben bestattet. Man findet Münzen wohl analog zum Obolus aus der griechischen Mythologie im Mund des Toten, mit dessen Hilfe er die Überfahrt der Seele ins Totenreich bezahlen soll. Weitere Quellen sind die skandinavischen Brakteaten mit Götterdarstellungen und Runeninschriften sowie Votivgaben aller Art. Alle diese archäologischen Zeugnisse bedürfen für ihre konkrete Deutung der Schriftquellen.

Als Snorri Sturluson sein Skaldenlehrbuch um 1225 schrieb, war der geschilderte mythologische Stoff von Skandinavien bis Bayern bekannt. Er schildert zum Beispiel die Midgardschlange als ein Tier, das um alle Lande herum im Meer liegt und sich selbst in den Schwanz beißt. Die ältesten Quellen über Mythen nördlich der Alpen stammen aus dem 1. Andere Quellen sind Votivsteine germanischer Soldaten in römischen Diensten. Sie sind häufig schwer verständlich, weil sie sehr kurz sind und die Kenntnis über mythische Zusammenhänge bereits voraussetzen. Außerordentlich selten sind Quellen in einer germanischen Sprache, wie die Merseburger Zaubersprüche, der Text auf der Nordendorfer Spange, die angelsächsischen Stammtafeln, Glossen mit Personen und Ortsnamen und die Andeutungen in den Heldensagen. Skandinavien ist mit schriftlichen Quellen reicher gesegnet, in aller Regel in altisländischer Sprache.

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