Die 10 Gebote. Eine Ethik für den Alltag im 21. Jahrhundert PDF

Christi oder einfach die 10 Gebote. Eine Ethik für den Alltag im 21. Jahrhundert PDF Nachfolge bezeichnen Christen eine Lebensweise, die sich von Jesus Christus leiten lassen will und im Glauben an seiner Lehre und seinem Vorbild ihm ganz zu folgen versucht. Dieser Abschnitt behandelt im Wesentlichen die vorliegende Textebene des Neuen Testaments. Hauptartikel Jesus von Nazaret, besonders die Abschnitte Verhältnis zum Täufer Johannes und Anhänger. Nachfolge: Dies berichten alle Evangelien als seine ersten öffentlichen Handlungen.


Författare: Bernhard G. Suttner.
Kann ein rund 3.000 Jahre alter Text dabei helfen, Probleme des 21. Jahrhunderts zu lösen? Ein drohender Klimakollaps, weltweite Ungerechtigkeit und zerstörerische (Selbst-)Ausbeutung in einer globalisierten Wachstumswirtschaft bestimmen heute unseren Alltag. Die Zehn Gebote der Bibel weisen hier dennoch den Weg zu einer Ethik des Lebens und für die Zukunft unserer Welt.




Hüte dich vor neuen Götzen!


Vorsicht mit dem Namen Gottes!


Genieße den Ruhetag!


Achte deine Lebensgrundlagen!


Setze dich für das gute Leben ein!


Pflege deine und andere Beziehungen!


Schütze das Eigentum aller!


Bleib bei der Wahrheit!


Sei nicht gierig!




Bernhard Suttner gibt sich mit den herkömmlichen Interpretationen des wohl bekanntesten Bibeltextes nicht zufrieden. Sein neuer Blick auf die vertrauten Formulierungen der Zehn Gebote eröffnet überraschende Perspektiven von provozierender Aktualität: Was haben etwa ?Schnäppchenpreise? mit dem Mordverbot zu tun oder warum kann Konsum unter Diebstahlverdacht geraten? Vor allem aber sind die Zehn Gebote nicht als Moralkorsett, sondern als Aufruf zur Befreiung zu verstehen: So gelingt die Abkehr vom Konsumzwang ebenso wie eine faire und gerechte Partnerschaft zwischen den Menschen in der einen Welt und mit den zukünftigen Generationen.

Da kam ein Schriftgelehrter zu ihm und sagte: Meister, ich will dir folgen, wohin du auch gehst. Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann. 21 Ein anderer aber, einer seiner Jünger, sagte zu ihm: Herr, lass mich zuerst heimgehen und meinen Vater begraben! Jesus vorbeigehen sah, sprach er: Seht, das ist Gottes Lamm! Und die zwei Jünger hörten ihn reden und folgten Jesus nach. In allen drei Typen ist Jesus als eigentlicher Initiator der Nachfolge vorausgesetzt. Vor allem die zwölf Apostel werden als in dieser Weise Berufene und so zugleich ohne ihr Zutun von Gott Erwählte dargestellt.

Zur Nachfolge Jesu gehört eine direkte Lehrer-Schüler-Beziehung, die es im Judentum seit der frühen Prophetie im Tanach gab. Auch dieser gab seinen Besitz auf, schlachtete sein Vieh und verbrannte sein Geschirr. Nur nach der Septuaginta war ihm der vorherige Abschied von seinen Eltern gestattet. Jesus wurde von seinen Zeitgenossen sowohl als Prophet wie als Rabbi bezeichnet. Lehrhäusern der Pharisäer wirkte er als Lehrer der Tora. Gast einkehrte, später im Jerusalemer Tempel.

Seine Jünger wechselten den Lehrer nicht, sondern blieben als Christen ihr Leben lang seine Schüler. Das Aufgeben aller bisherigen Bindungen zugunsten der Aufgabe, den Armen das Evangelium mit und wie Jesus zu verkünden, entspricht der Nähe dieses Reiches, das den vollen Lebenseinsatz verlangt. Wo sie einkehren, ist den Gastgebern bereits Gottes zukünftiger Schalom gewiss. Dies bedeutet unbedingte Solidarität mit den gesellschaftlich Ausgegrenzten, die keinerlei Zugangsmöglichkeit zu religiösen, materiellen und politischen Privilegien besitzen. Sie werden sitzen auf Thronen und richten die zwölf Stämme Israels.

Dies war in jüdischer Tradition die Aufgabe des Messias selber, die hier auf alle Nachfolger übertragen wird. Der Ruf in die Nachfolge gilt jedem Christen. Doch der damit verbundenen Lebensweise, dem Verzicht auf gesicherte Existenz und ein Dasein als Wanderbettler, der sich von dem nährt, was unterwegs zu finden war, folgte im Aufstieg des Christentums bald nur noch eine Minderheit. Malone entsprangen den Unterschieden zwischen der synoptischen und paulinischen Darstellung der Nachfolge Jesu im frühen Christentum die verschiedenen Nachfolge-Typen des Märtyrers, des Eremiten und des Mönches. Durch diese alltägliche Nachfolge verlor die Nachahmung des Todes Christi an Bedeutung. Nach den Klostergründungen in Südeuropa durch Hieronymus vertieft sich die Imitatio-Christi-Lehre sowohl in der Mönchstradition als auch in der christlichen Mystik. Die Mönchskultur beschränkt sich nicht nur auf das Klosterleben.

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