Deutsches Verfassungsrecht 1806 – 1918 PDF

Hamburger Franzosenzeit bezeichnet in der Geschichte Hamburgs deutsches Verfassungsrecht 1806 – 1918 PDF Zeit unter französischer Besatzung und Eingliederung in das Französische Kaiserreich in den Jahren von 1806 bis 1814, parallel zu der in weiteren deutschen Gebieten ebenfalls so genannten Franzosenzeit. Zum Beweis seiner Neutralität in den Koalitionskriegen ließ der Hamburger Rat 1804 die Befestigungsanlagen von Hamburg einreißen. Zur Durchsetzung der Kontinentalsperre, einer Wirtschaftsblockade über die britischen Inseln, ließ Napoléon I.


Författare: Michael Kotulla.

Der nunmehr vorliegende 4. Band widmet sich dem Verfassungsrecht der Freien Hansestadt Bremen, das sich schon aufgrund seines „republikanischen“ Charakters von dem Verfassungsrecht der ganz überwiegend monarchischen Staaten Deutschlands grundlegend unterschied.

Mehr als 700 abgebildete Dokumente nebst einer ausführlichen Einführung vermitteln ein überaus anschauliches Bild von der verfassungsrechtlichen Entwicklung Bremens im Zeitraum zwischen 1806 und 1918.

Die Besatzer verboten den Handel mit Großbritannien und beschlagnahmten alle englischen Waren in der Stadt. Weil England zu dieser Zeit nach Frankreich der zweitwichtigste Wirtschaftspartner Hamburgs war, kam es in der Folge bei vielen Hamburger Handelsfirmen zum Bankrott. 1811 wurde Hamburg direkter Bestandteil des Französischen Kaiserreichs. Die Ratsverfassung wurde durch Beschluss der durch Dekret vom 18. Dezember 1810 errichteten Regierungskommission unter Marschall Davout vom 10. Das Arrondissement Hamburg umfasste das Staatsgebiet Hamburgs und war in neun Kantone unterteilt, sechs Stadtkantone von eins bis sechs durchnummeriert sowie Hamm, Bergedorf, Wilhelmsburg.

Der Senat und die Bürgerschaft wurden aufgelöst und an ihrer Stelle wurde ein Munizipalrat eingesetzt. Der Munizipalrat hatte dreißig Mitglieder, ungefähr so viele wie der vorherige Senat. Der Munizipalrat bestand bis zum 26. Februar 1813 brach ein spontaner Volksaufstand gegen die französischen Machthaber aus. Hamburg wurde auf Anweisung Napoleons unter Marschall Davout zur Festung ausgebaut. Ein Großteil der männlichen Bevölkerung wurde dazu als Zwangsmaßnahme zu Schanzarbeiten herangezogen.

Vor den Toren der Stadt, auf dem Hamburger Berg, in Eimsbüttel, Rotherbaum und Hamm wurden zugunsten eines freien Schussfeldes die Häuser abgerissen, alle Bäume gefällt und die Gärten verwüstet. Dezember 1813 begann die erwartete Belagerung Hamburgs durch Truppen der Nordarmee unter der Führung des schwedischen Kronprinzen Karl Johann. Die Truppen waren vor allem in der Herrschaft Pinneberg einquartiert und lösten dort den sog. Mai 1814 die Stadt, da seine Streitkräfte durch Krankheiten und Mangel dezimiert waren. 800 Kranke blieben in der Stadt zurück. Mai 1814 trat der Senat erstmals wieder zusammen.

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