Deutsche Volkskunst PDF

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Författare: Konrad Hahm.

Vom architektonischen Meisterwerk bis zur feinsten Stickerei: Mit diesem reich bebilderten Werk lieferte der Kunsthistoriker Konrad Hahm im Jahre 1931 einen wichtigen Beitrag zur noch jungen Forschung der deutschen Volkskunst. Hahm verknüpft die Geschichte der Volkskunst mit der Entwicklung von Volkstum und Volksbrauch, Kunst und Handwerk. Das deutsche Architekturhandwerk wird dabei von ihm ebenso beleuchtet wie die Gestaltung von Spielzeug, Möbeln und Haushaltsgegenständen. Neben einem kundigen Überblick bietet das Werk Hinweise auf wichtige weiterführende Fachliteratur. Die Bilder stammen aus der Staatlichen Sammlung für deutsche Volkskunde in Berlin.

Vorstellungen in dem Gedankengut der jungen NSDAP wieder und trat der Partei bei. NSDAP im Februar 1925 betraute man Martin Mutschmann mit der Neuorganisation. Die NSDAP hatte das Deutsche Reich organisatorisch in Gaue eingeteilt. Sachsens geworden war, war dem Gauleiter von Anfang an ein Dorn im Auge. Heimatwerks Sachsen 1936 unterstrich er seine Kulturpolitik.

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000 Deutsche in das Gebiet der späteren USA ausgewandert, ein Gebiet, das auch später bevorzugt wurde. Die Bevölkerung auf dem Reichsgebiet verdreifachte sich zwischen 1816 und 1915 auf 68 Millionen Einwohner. Gleichzeitig setzte eine gewaltige Landflucht ein, die Industrialisierung machte aus Bauern und Tagelöhnern ein Industrieproletariat. Faktoren wie Erbteilung, Übervölkerung, Verarmung trieben nicht nur eine Landflucht sondern auch eine Massenauswanderung an. Zudem wuchs der Bedarf der amerikanischen Industrie und auch der Landwirtschaft an Arbeitskraft rapide, letztere wurde dabei massiv gefördert, sei es infrastrukturell oder in der Kapitalausstattung, sei es in der propagandistischen Begleitung oder in der Räumung der landwirtschaftlich attraktiven Gebiete von Indianern. Dabei intensivierten sich die Anwerbungsmethoden und die Kommunikation, aber auch die Transportmittel. Erst ab den 1880er Jahren war die deutsche Industrie zunehmend in der Lage, genügend Arbeitsplätze bereitzustellen.

Dennoch folgten weitere Wellen von Auswanderungen, die verschiedene Antriebe hatten. Antrieb der Auswanderungswelle der 1920er Jahre war die politische und wirtschaftliche Unsicherheit nach dem Ersten Weltkrieg, dazu weiträumige Fluchtbewegungen. Ab 1933 kamen politisch und rassisch Verfolgte hinzu. Von 1776 bis 1933 waren die deutschen Zuwanderer aus dem Reich in Kanada eine Minderheit. Die Mehrheit der Deutschen kam aus Ost- und Südosteuropa: zwischen 1871 und 1914 acht von neun Deutschen. Selbst zwischen 1919 und 1939 lag dieses Verhältnis noch bei 4 zu 1. Fast die Hälfte der vor dem Ersten Weltkrieg im Westen Kanadas lebenden Deutschen kam aus Russland.

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