Deutsche Schlesier im sozialistischen Polen PDF

Die Flucht und Vertreibung Deutscher aus den deutschen Ostgebieten und aus Ostmittel-, Ost- und Südosteuropa während und nach Ende des Zweiten Weltkrieges von 1945 bis 1950 umfasst Flucht, Vertreibung und die erzwungene Auswanderung großer Teile der dort ansässigen deutschsprachigen Bevölkerungsgruppen. Auf der Konferenz von Jalta im Februar 1945 setzte Josef Stalin die Abtrennung der bereits 1939 bis 1941 sowjetisch besetzten polnischen Ostgebiete an die Sowjetunion deutsche Schlesier im sozialistischen Polen PDF. Tatsächlich erhoben seit 1939 polnische Kommunisten Anspruch auf deutsche Gebiete ohne einen nennenswerten Anteil ethnischer Polen und forderten die Entfernung der Deutschen aus diesen Gebieten. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben.


Författare: Erwin Pollak.

Erwin Pollak, geb. 1940 in Jägershausen (Lobkowitz) im schlesischen Oppeln (Opole), studierte in Polen Agrarökonomie und in Deutschland Sozialwissenschaft, Erziehungswissenschaft und Psychologie. Seit 1975 lebt er in der Bundesrepublik Deutschland und ist heute in Sachsen als Publizist tätig. Seine Texte zur schlesischen Geschichte wurden in deutschen und polnischen Zeitungen veröffentlicht.
Der Autor des Buches ist das Beispiel eines unbeugsamen Schlesiers, der einen ungleichen und einsamen Kampf mit dem kommunistischen Regime aufnahm. Als Pollak begann, auf seine Rechte zu pochen, hat der repressive Staat ihn unterdrückt: Verfolgung durch den Geheimdienst, Gefängnis, staatliche Psychiatrie. Erwin Pollak ließ sich aber nicht brechen, zahlte einen hohen Preis und bewahrte Anstand und Würde. Das Buch ist die Geschichte eines Deutschen in Schlesien aus Lobkowitz, das sich zu lesen lohnt.
Roman Chmielewski, Chefredakteur "Tygodnik Krapkowicki"

Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung. Die bürgerliche polnische Exilregierung in London erhob Anspruch auf Teile Ostpreußens und Schlesiens, in denen es eine polnische Minderheit gab. Der Flucht und Vertreibung von Deutschen aus den Ländern östlich von Oder und Lausitzer Neiße ging die Massendeportation und die Ermordung von Juden, Polen und Russen in den im Zweiten Weltkrieg von der Wehrmacht eroberten Gebieten voraus. Bereits ab Sommer 1941 forderten die polnische und die tschechoslowakische Exilregierung in London Grenzkorrekturen nach dem Sieg über das Deutsche Reich.

Dies sollte ausdrücklich die Entfernung der deutschen Bevölkerung aus diesen Gebieten und auch aus dem übrigen Staatsgebiet einschließen. Die geforderte Vertreibung der Deutschen wurde mit einem Verweis auf das Verhalten der deutschen Besatzer zu legitimieren versucht. Hinzu kamen, insbesondere in Polen, sozioökonomische Ziele. Weite Gebiete Ostmitteleuropas galten damals als überbevölkert. Auf der Potsdamer Konferenz 1945 wurden die neuen Staatsgrenzen in Ostmitteleuropa von den Alliierten der Form nach erst vorläufig festgeschrieben, als die deutschen Gebiete jenseits von Oder und Neiße polnischer und sowjetischer Verwaltung unterstellt wurden. Bereits einige Wochen zuvor hatte die Sowjetunion die Verwaltungshoheit dieser Gebiete an Polen übertragen.

Sie sind in der Mitteilung über die Dreimächtekonferenz von Berlin deutlich von den vier Besatzungszonen unterschieden, die in Abschnitt III. Vertreibungsbefehl an die deutsche Bevölkerung der niederschlesischen Stadt Bad Salzbrunn vom 14. Walter an das US-Repräsentantenhaus wurde vermerkt, dass die Transporte keineswegs dieser Bestimmung entsprachen. 45 und 1950 waren von Flucht und Vertreibung betroffen. Aufnahme in den Besatzungszonen in Deutschland, Stand: Dezember 1947. Ob nicht nur die Menschen als Vertreibungsopfer anzusehen sind, die Verbrechen zum Opfer fielen, sondern auch diejenigen, die die Vertreibung aus vielfältigen Gründen nicht oder nur ein paar Jahre lang überlebten, ist umstritten. Man ging unter dem Einfluss der Vertriebenenverbände lange von rund 2,1 Millionen Todesfällen aus.

Schätzungen beziffern die Zahl auf ca. Ein großer Teil des privaten Eigentums der Ost- und Sudetendeutschen wurde entschädigungslos konfisziert, auch das öffentliche und kirchliche deutsche Eigentum in diesen Gebieten wurde enteignet. Das Statistische Bundesamt ermittelte 1950 eine Gesamtzahl von etwa zwölf Millionen Vertriebenen in den beiden deutschen Staaten. 000 Ukrainer und nicht allzu viele Weißrussen. 45 durch die Westverschiebung ihres Heimatlandes heimatlos geworden waren und nun in für sie fremden Regionen sesshaft werden mussten.

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