Deutsch / Kommunikation / Deutsch/Kommunikation für die Berufliche Grundbildung PDF

Lernen Sie in diesem Kurs Ihre clowneske Seite kennen und starten Sie mit Humor ins neue Jahr. Teil 1 findet statt am 19. Deutsch / Kommunikation / Deutsch/Kommunikation für die Berufliche Grundbildung PDF Bildungssystem in der Schweiz liegt aufgrund des Föderalismus vorwiegend in der Verantwortung der Kantone und Gemeinden. Nur in Teilen ist die Verantwortung beim Bund.


Författare: Alfons Axmann.

Lösungen zum Arbeitsheft "Deutsch/Kommunikation – Berufliche Grundbildung" (Bestell-Nr. 40105, 1. Auflage)

Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit war das Schulwesen vorwiegend eine kirchliche Aufgabe. Ab der Karolingerzeit waren die Klosterschulen die bedeutendsten Bildungsträger. Sie wurden in erster Linie von angehenden Mönchen frequentiert. In der Grundausbildung wurden sie in Lesen, Schreiben, Grammatik, Logik und Latein unterrichtet. Jahrhundert entstanden in verschiedenen Städten Stadt- und Ratsschulen.

Nach der Grundausbildung, in der der Lateinunterricht überwog, arbeiteten die Sprösslinge der städtischen Führungsschicht als Gehilfen auf einer Kanzlei, bevor sie in die Politik und Diplomatie einstiegen, oder sie bildeten sich in einem Handelskontor weiter. Die höheren Studien wurden ab dem 13. Jahrhundert an ausländischen Universitäten in Bologna, Siena, Pavia, Paris, Prag, Krakau, Erfurt, Köln, Leipzig und Heidelberg absolviert. Dies konnten sich aber nur wenige, vor allem dem Klerus angehörige Studenten leisten. 1460 wurde als erste und lange Zeit einzige Hochschule der Schweiz die Universität Basel gegründet. Die unteren Schulen breiteten sich im ganzen Land aus. Die religiöse Erziehung des Volkes wurde zu einem wichtigen Ziel erklärt.

Genf führte unter dem Einfluss von Johannes Calvin bereits 1536 die Schulpflicht ein. Allerdings misstraute die Obrigkeit stets der Volksbildung, da sie befürchtete, die Popularisierung der Bildung könnte ihr Machtmonopol in Frage stellen. Die Qualität der Schulen variierte stark. Je nach Region, sozialer Zugehörigkeit und Geschlecht schwankte die Alphabetisierungsrate erheblich.

Die unteren Schulen unterrichteten hauptsächlich Lesen von Druck- und Handschriften. Schreiben lernte nur ein Teil der Schülerschaft und rechnen konnten noch weniger. Der Unterricht fusste hauptsächlich auf dem Einzelunterricht der Lehrperson und auf dem gegenseitigen Unterricht der Lernenden. Jedes Kind übte für sich allein, der Lehrer kam zur Kontrolle vorbei. Lesen wurde mit Hilfe des Buchstabierens und Lautierens gelernt.

Die mittlere und höhere Schulbildung übernahmen in den katholischen Gebieten die Jesuitenschulen, in reformierten die Lateinschulen. Bei der Mädchenausbildung spielte der Schulorden der Ursulinen eine wichtige Rolle. In Zürich, Bern, Lausanne und Genf entstanden unter dem Einfluss der Reformatoren höhere Lehranstalten zur Ausbildung von Pfarrern. Mit der Reformation in Basel ging für die Katholiken die dortige Universität verloren. Einen gewissen Ersatz stellte das Collegium Helveticum in Mailand dar. In Berufung auf Jean-Jacques Rousseau und Johann Heinrich Pestalozzi wurden pädagogische Reformen angestrebt.

Auch der Pietismus und die Philosophie der Aufklärung führten zu einer Erneuerung des Schulsystems. Die Umsetzung der Reformvorschläge wurde auf allen Schulstufen in Angriff genommen. Die Elementarschulen betonten Schreiben und Rechnen und boten weitere praxisorientierte Fächer an. Urban und Bellelay bauten Musterschulen auf und widmeten sich der Ausbildung von Lehrkräften sowie der Herausgabe von Lehrmitteln. Bildungsminister Philipp Albert Stapfer mit einem für die gesamte Schweiz geltenden Volksschulgesetz, einer Reform der Lehrerausbildung und der Etablierung von Erziehungsräten und Schulinspektoren Fortschritte zu machen. Der Unterricht an den Volksschulen umfasste v.

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