Der stumme Schrei und sein Ausdruck PDF

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Författare: Anya Arslan.
Der Frage nach dem „stummen Schrei“ wird nachgegangen, inwieweit dieser auch im Rahmen der Theaterwissenschaft und Filmwissenschaft Beachtung und Untersuchung verdient. Vorangestellt wurde ein Blick in die Sozialpsychologie, welcher das Nonverbale in der zwischenmenschlichen Kommunikation allgemein beleuchtet. Sodann werden die Ausdrucksformen des Schreis als Ganzes dargestellt. Diese Betrachtung ist vor allem sinnvoll bezüglich des Films „Godfather“, worin es um Macht und Gewalt geht. Diese Frage hängt eng mit der Frage nach Täter und Opfer zusammen, welche zwar weder bei Mutter Courage noch bei Michael Corleone ausdrücklich problematisiert wird. Die Analyse der Filme lenkt jedoch den Blick auf die Beziehung zwischen Tätern und Opfern, d.h. auf die abstrakte zwischenmenschliche Regelung, welche in der Dimension recht – unrecht zu erkennen ist. Dies führt zu einem Exkurs auf Madame de Beauvoir in ihrer Betrachtung des Vorherrschens von Recht bzw. Unrecht in der Beziehung zwischen Mann und Frau. Bei Mutter Courage spielt die Dimension recht und unrecht nicht nur eine untergeordnete Rolle, es geht hier mehr um das Schicksal, welches sich im Zuge einer moralisch zu kritisierenden Haltung (der Krieg als Mittel zum materiellen Gewinn) dazu einstellt.

Das werdende menschliche Leben im Mutterschoß, entstanden durch die Schöpfermacht Gottes im geheimnisvollen Zusammenwirken mit der lebenspendenden Kraft von Mann und Frau, ist vom ersten Augenblick der Empfängnis an ein besonders schützenswertes Gut. Auch die Mutter selbst, die unter dem Herzen das aufkeimende und sich entwickelnde Menschenkind trägt, verdient in hohem Maße Achtung, Ehrfurcht und Anerkennung. Sagt ja zum menschlichen Leben in all seinen Phasen! Ihr setzt euch zu Recht ein für die Gesunderhaltung der Umwelt, der Pflanzen und der Tiere! Leben, das in der Rangordnung der Kreatur weit über allen geschaffenen Wirklichkeiten der sichtbaren Welt steht! Rettet den ungeborenen Menschen vor der Bedrohung durch den geborenen Menschen, der sich anmaßt, das Leben eines Kindes im Mutterschoß antasten und töten zu dürfen!

Fest Mariä Geburt 1985 in Eschen-Mauren während seines Pastoralbesuchs in Liechtenstein. Die Gesetze, die Abtreibung und Euthanasie zulassen und begünstigen, stellen sich also nicht nur radikal gegen das Gut des einzelnen, sondern auch gegen das Gemeinwohl und sind daher ganz und gar ohne glaubwürdige Rechtsgültigkeit. Abtreibung und Euthanasie sind also Verbrechen, die für rechtmäßig zu erklären sich kein menschliches Gesetz anmaßen kann. Gesetze dieser Art rufen nicht nur keine Verpflichtung für das Gewissen hervor, sondern erheben vielmehr die schwere und klare Verpflichtung, sich ihnen mit Hilfe des Einspruchs aus Gewissensgründen zu widersetzen. Einen besonderen Gedanken möchte ich euch, den Frauen, vorbehalten, die sich für eine Abtreibung entschieden haben.

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