Der Schlüssel zum emotionalen Gehirn PDF

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Författare: Bruce Ecker.
Übersetzt von Isolde Seidel
Kann man in widrigen oder gar traumatischen Lebenssituationen Erlerntes, das tief im emotionalen Gedächtnis verankert ist, komplett entfernen? Früher stießen Therapeuten hier an Grenzen. Sie konnten an den Symptomen arbeiten, sie vollständig zu beseitigen schien aber meist nicht möglich. Folglich gingen auch die Veränderungsprozesse nicht tief genug und waren häufig nicht von Dauer.
Durch neue Erkenntnisse aus der klinischen Forschung und den Gehirnwissenschaften gibt es nun jedoch einen Schlüssel zu dem im emotionalen Gedächtnis festsitzendem Erlernten. Gedächtnisrekonsolidierung heißt dieser Prozess, mit dessen Hilfe neu Erlerntes an die Stelle des Probleme verursachenden alten Erlernten treten kann. Unerwünschte emotionale Reaktionen, Stimmungen, Verhaltensweisen oder Gedankenmuster fallen so weg, ohne dass das normale narrative Gedächtnis der Klienten beeinträchtigt wird.
Gedächtnisrekonsolidierung ist ein Rahmenwerk und mit vielen Therapieformen kompatibel. Im Buch wird dies anhand von vielen Fallbeispielen demonstriert.

Dabei hat Wut viele Formen: Mal ist sie blind, mal rasend, mal impulsiv bis aggressiv, mal wird sie strategisch eingesetzt, mal ist sie krankhaft. Wie etwa beim Deprivationssyndrom, dem Kanner- oder Asperger-Syndrom. Der Arbeitsalltag steckt voller Situationen, die wütend machen: Schon morgens pendeln Sie im überfüllten Regionalexpress, der auch noch Verspätung hat, zur Arbeit. Dort angekommen, zapfen Sie sich einen dünnen Kaffee aus dem Automaten, um ihn kurz darauf über das weiße Hemd zu kleckern. Als wäre das nicht schon genug, erleben Sie anschließend den ersten cholerischen Anfall des Chefs und zu allem Überfluss streikt auch noch der PC.

Einige Menschen schlucken ihren Ärger jetzt immer wieder herunter und bekommen später Magengeschwüre oder Depressionen. Zusammen mit dem Groll werden Hormone wie Adrenalin und Noradrenalin ausgeschüttet, und die steigern Blutfett- wie Zuckerwerte. Wer also chronisch Rot sieht, lebt mit einem deutlich erhöhten Risiko eines Tages einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Schon vor Jahren gab es dazu eine, nun ja, amüsante Studie des Madigan Army Medical Center. Die Forscher hatten dabei 64 Patienten untersucht, die einen Wutanfall hatten, weil ein Getränkeautomat nicht so wollte wie sie. Fünfzehn Zeitgenossen wurden bei ihrem Koller vom umkippenden Automaten erschlagen.

Man spricht davon, vor Wut zu kochen oder seinem Ärger Luft zu machen. Trio noch den geringsten Erregungszustand auf. Er geht genauso schnell vorbei, wie er kommt. Und meist geht es dabei nur um Lappalien. Wut Wut dagegen ist wesentlich heftiger: Wer wütet, zerstört meist blindlings. Und wer häufig in Wut gerät, gilt schnell als impulsiver Choleriker ohne jede Selbstbeherrschung. Beispiel Verena Kast, Professorin für Psychologie an der Universität Zürich.

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