Der Kalte Krieg PDF

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Författare: Alexander Emmerich.
Erstmals aus deutscher Perspektive
– Fundierter Überblick: kompetent, klar und anschaulich
– Mit Zeittafel, Übersichtskarte, Register
Der nukleare Erstschlag war jahrzehntelang der Alptraum der Menschheit – und beängstigend real. Vor allem in den kritischen Wochen des Jahres 1962 stand die Zukunft der Welt auf Messers Schneide. Die USA und Russland lagerten bald genug Atomwaffen für die Ausrottung der Menschheit. In dem bebilderten Überblick schildert Alexander Emmerich die Ereignisse aus der deutschen Perspektive. Er entwirft ein Panorama des Lebens im Zeichen des weltumspannenden Konflikts: Angst und Hass krochen in alle Bereiche des Lebens. Feindbilder und Ideologien durchzogen Schulbücher, Filme und Nachrichtensendungen. In den Sportstadien von Olympia boykottierten sich in den achtziger Jahren Ost und West und der Wettlauf zum Mond wurde ein ideologisch aufgeladener, erbitterter Kampf um die Vorherrschaft im All.

Kalter Krieg wird der Konflikt zwischen den Westmächten unter Führung der Vereinigten Staaten von Amerika und dem sogenannten Ostblock unter Führung der Sowjetunion genannt, den diese von 1947 bis 1989 mit nahezu allen Mitteln austrugen. Als Dauer des Kalten Krieges gilt im Allgemeinen die Nachkriegszeit von 1945 bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion 1991. Der Begriff des Kalten Krieges stammt aus dem Jahr 1945. Oktober 1945, im allgemeinen Sinne einer Konfrontation von Supermächten unter der Drohung eines Atomkrieges.

Zusätzlich wird auf den amerikanischen Finanzier und langjährigen Politikberater Bernard Baruch verwiesen, der den Begriff 1947 in einer Rede benutzte, die ihm der Journalist Herbert Swope geschrieben hatte. Nicht alle europäischen Länder gehörten einem der beiden Militärbündnisse an. Sie waren jedoch wirtschaftlich meist mit einer Seite verbunden. Als Ausgangspunkt des Kalten Krieges gilt die Verkündigung der sogenannten Truman-Doktrin durch US-Präsident Harry S. Die Bündnissysteme standen sich hochgerüstet gegenüber und prägten jahrzehntelang eine bipolare Welt mit unvereinbaren Ideologien und Politikkonzepten, die sich gegeneinander definierten. Die Supermächte vermieden den offenen Krieg mit Waffeneinsatz gegeneinander, betrieben aber seit den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki ein beispielloses, auch atomares Wettrüsten. Die USA betrachten die Staaten Mittelamerikas seit dem 18.

Der Rüstungswettlauf trieb die technologische Entwicklung auch in zivilen Bereichen wie Raumfahrt- und Raketentechnik fortlaufend voran. Erst mit dem schleichenden Zusammenbruch der Wirtschaft im Ostblock und dem Führungswechsel im Kreml von 1985 eröffneten sich ernsthafte Chancen zu militärischer Abrüstung und politischer Annäherung der Blöcke. 1917 ergriffen in großen Teilen des europäischen Russlands die Bolschewiki unter Führung Lenins im Zuge der Oktoberrevolution die Macht. Erst 1933 erkannten die USA die Sowjetunion an. Ab 1934 versuchte die geopolitisch isolierte Sowjetunion sich den europäischen Demokratien anzunähern, was aber wegen der ablehnenden Haltung Frankreichs und Großbritanniens nicht gelang. Nachdem Deutschland die Sowjetunion am 22.

Wochen vor Kriegsende erklärte sie auch Japan den Krieg. Auf der Konferenz von Jalta im Februar 1945 zeigten sich erste Risse in der Anti-Hitler-Koalition: Roosevelt lehnte angesichts der sich abzeichnenden sowjetischen Vorherrschaft in Osteuropa konkrete Vereinbarungen mit der Sowjetunion für die Nachkriegszeit ab. Unter seinem Nachfolger Truman war das Ziel der Westmächte, die kommunistische Ausbreitung in Europa nach dem Sieg über das Deutsche Reich zu verhindern. Als er auf der Konferenz von Potsdam vom erfolgreichen Trinity-Test der ersten Atombombe am 16. Das Bekanntwerden massiver Spionageaktionen der Sowjetunion in Großbritannien, den USA und Kanada durch Dokumente des übergelaufenen Kryptographen Igor Gouzenko bewirkte im Jahr 1945 zusätzlich eine deutlich distanziertere Haltung des Westens. Deutschlands Nachkriegsordnung war in Potsdam umstritten. Das gegenseitige Misstrauen wuchs, als mit der Irankrise 1946 und im Hinblick auf die politische Entwicklung der Türkei weitere Konfliktherde hinzukamen.

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