Der Fernseher ist kaputt PDF

Alfred Tetzlaff Heinz Schubert Else Dorothea Tetzlaff, der Fernseher ist kaputt PDF. Ein Herz und eine Seele ist eine deutsche Fernsehserie, die nach einer Idee von Johnny Speight in den 1970er Jahren vom WDR produziert wurde.


Författare: Ruth Schneidewind.

Autor der Serie war Wolfgang Menge, bekannt unter anderem durch die Fernsehserie Stahlnetz und den Film Das Millionenspiel. Menge übertrug das englische Vorbild Till Death Us Do Part auf deutsche Verhältnisse. Die Serie zeigt stark überspitzt das Zusammenleben einer deutschen Familie in einer Reihenhaussiedlung zu Anfang der 1970er Jahre. Sie behandelt neben üblichen Alltagsthemen vor allem das Aufeinanderprallen der kleinbürgerlich-konservativen Einstellung der Eltern mit den idealistischen Ansätzen der 68er-Bewegung, für die Tochter und Schwiegersohn stehen. Hauptfigur dar und ist ein reaktionärer Spießer. In einigen Folgen lautet ihr Vorname Hertha, in einer anderen Folge Gerlinde.

Frau Fechner eine Nachbarin, die mit Else befreundet ist. Ihr Mann arbeitet bei der Post. Alfred trifft in der ersten Folge auch auf ihren Schwager Erwin. Die einzelnen Episoden wurden erst am Tag ihrer Ausstrahlung vor Publikum aufgezeichnet. Daher konnten tagesaktuelle Ereignisse kurzfristig in die Drehbücher aufgenommen werden. Die ersten 11 Folgen der 1.

Staffel wurden zunächst für das Dritte Programm in Schwarzweiß gedreht. Später wurden einzelne Folgen für das Erste Deutsche Fernsehen in Farbe neu gedreht, teils mit verändertem Drehbuch. Nachdem die Serie vom ersten Programm der ARD übernommen worden war, wurden vier ältere Folgen neu in Farbe gedreht, um sie noch einmal einem bundesweiten Publikum zu präsentieren. Dabei wurde jeweils der grobe Plot übernommen, Dialoge und Witze jedoch überarbeitet.

Lange Zeit war nicht klar, ob Folge 11, Der Sittenstrolch, wirklich noch einmal als Folge 21 in Farbe gedreht wurde oder ob es sich um eine Wiederholung der Schwarzweiß-Version handelte, die irrtümlich als Farbfassung angekündigt wurde. Erst im Juni 2005 wurde die Folge bei Recherchen des Magazins Digital-Movie. Auch die sonstigen in Farbe gedrehten Folgen enthalten meistens inhaltliche Parallelen zu älteren Folgen. So sind beispielsweise in den Folgen Frühjahrsputz und Der Fernseher längere Textpassagen, in denen Alfred Michael den Berliner Mauerbau erklärt, inhaltlich identisch. Auch gibt es zwischen Der Ofen ist aus und Das Hähnchen große Parallelen. Staffel wurde nach nur vier Folgen eingestellt.

Begründet wurde dies von den Produzenten damit, dass das Konzept nicht mehr zeitgemäß sei und das Zuschauerinteresse daher sinke. Fernsehgeschichtlich bedeutsam war indes die Übernahme des Sitcom-Formats ins deutsche Programm. Auch war es die erste Fernsehserie, die sich mit dem politischen Geschehen der damaligen Zeit auseinandersetzte. Die kammerspielartige Serie arbeitete mit einem Minimum an handelnden Personen. Kritik erfreuten sie sich jedoch bald großer Beliebtheit. Teil der Zuschauer sah in der Serie eine Satire auf den spießigen Kleinbürger und die Figur Alfred als Anhäufung negativer Eigenschaften. Der damalige Postminister Horst Ehmke bezeichnete in einer Bundestagsdebatte im Februar 1974 den CDU-Politiker Alfred Dregger als Ekel-Alfred.

1974 erschienen im Rowohlt Verlag drei Taschenbücher mit den Texten aus jeweils zwei Folgen. Arbeitstag heimkehrt, ist niemand zu Hause, der ihn empfängt und bemitleiden kann. Zu allem Ärger ist der Tisch nicht gedeckt und auch der Kühlschrank ist leer. Feuer hat natürlich auch niemand gemacht, und so lässt er seinen Frust an den allmählich eintreffenden Familienmitgliedern aus.

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