Das Problem der Geltung (Classic Reprint) PDF

Der Titel dieses Das Problem der Geltung (Classic Reprint) PDF ist mehrdeutig. George Hendee besaß bereits Ende der 1890er Jahre eine Fahrradfabrik.


Författare: Arthur Liebert.

Erste Motor-Tandem für Steherrennen entwickelte Oscar Hedstrom in New York um 1899. Hendee, auf Hedstrom aufmerksam geworden, arrangierte ein Treffen, um Hedstrom eine Geschäftsverbindung vorzuschlagen, da dessen Motoren zuverlässiger waren als vergleichbare seiner Zeit. 1901 wurden drei Indian gebaut, 1902 schon 143 Exemplare und bis Ende 1906 wurden 3948 Motorräder mit Einzylinder-Motoren produziert. Der Einzylinder wurde mit größerem Hubraum und geänderter Ventilsteuerung bis 1919 angeboten. Tank auf dem hinteren Schutzblech die Form eines Kamel-Rückens hatte. Auf diesen Tank mit zwei separaten Behältern für Benzin und Öl erhielt Hedstrom wiederum ein Patent.

Hubraum und den für Indian typischen Bankwinkel von 42 Grad, der bis zum Produktionsende beibehalten werden sollte. 1910 erschien die für Indian typische Blattfedergabel am Vorderrad, die bis 1946 verwendet wurde. Fahrradpedale, mit denen der Motor bis dahin gestartet wurde. 1916, durch die Einführung der Seitenventil-Steuerung bei den Power-Plus-Modellen, erfuhr Indian eine technische Aufrüstung, die kaum ein anderer amerikanischer Hersteller zu bieten hatte.

1920 erschien die erste Scout, 1923 das größere Modell Chief, das bis 1953 gebaut wurde. Ab 1928 wurde bei allen Modellen am Vorderrad eine Trommelbremse verbaut. Indian-Motoren bereits Jahre vor Harley-Davidson langstreckentauglich. 1940 führte Indian bei allen Modellen eine Geradewegfederung am Hinterrad ein.

70 Prozent aller Motorradpolizisten der Vereinigten Staaten fuhren Indian. 4 Prozent für die kleine Scout mit 30,5 ci-Motor. Der heutige Wert einer restaurierten Scout oder Chief liegt bei über 20. Die seitengesteuerten Motoren wurden von Siemens und Halske gefertigt.

Ace, wurde Indian zu einem der Pioniere im Bau von Vierzylinder-Motorrädern. Die technisch zunächst unveränderten Modelle hießen fortan Indian Four. 40 PS Leistung von 1928 bis 1942 gebaut. Gustafson beantragte 1913 ein Patent auf einen Beiwagenrahmen, der mittels drei Montagepunkten an das Motorrad angeschraubt werden konnte. Ab 1914 stellte dann Indian Motorradgespanne her. V-Motor mit 7 PS und Zweiganggetriebe war stark genug, um ein Gespann anzutreiben.

Hubraum, Magnetzündung und 2,5 PS Leistung sorgte für den Antrieb. Selten sind heute auch die Indian O-Modelle von 1917 bis 1919. Hier wurde von Indian wieder ein Leichtmotorrad mit Viertaktmotor gebaut, dessen Boxermotor längs im Rahmen eingebaut wurde. Bezeichnung Prince angeboten und sollte eine Konkurrenz zu Harley-Davidsons Peashooter darstellen. 1931 stellte Indian ein Lastendreirad unter der Bezeichnung Dispatch Tow vor. Der Antrieb erfolgte mit dem 45-ci-Motor der Indian Scout 101, später auch mit dem Motor der Chief und einer Tragfähigkeit von bis zu 550 kg. In Prospekten wurde die mit einer Trapezgabel ausgerüsteten Dispatch Tow bis 1935 angeboten.

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