Das politische Plakat der SBZ/DDR 1945-1963 PDF

Die Oder-Neiße-Grenze, heute die deutsch-polnische Grenze, verläuft die Oder entlang bis zur Einmündung der Lausitzer Neiße, dann dieser folgend bis zur tschechischen Grenze. Norden teilt sie die Das politische Plakat der SBZ/DDR 1945-1963 PDF Usedom. Die Grenze ist 460,4 km lang.


Författare: Katharina Klotz.
Es gilt in der vorliegenden Untersuchung, die verschiedenen Bedeutungsschichten der politischen Symbolik der Sichtagitation aufzudecken. Mit Hilfe der politischen Ikonographie können Motive wie das Bild des Handschlags, die Geste des iunctio dextrarum, in ihrer Verwendung für das jeweilige politische Argument untersucht werden. Denn die Verankerung solcher „Ikonen“ im kollektiven Gedächtnis ermöglicht deren variablen Einsatz in unterschiedlichen politischen Systemen: im Jahre 1966 als Jubiläumsplakat der DDR (Abb. 3), als Protestplakat der Nachwendezeit 1989 (Abb. 4) oder als satirisches Wahlplakat der wiedervereinigten BRD 1998 (Abb. 5).

Schon vor der Entscheidung der Alliierten über Polens Grenzen im Potsdamer Abkommen vom 2. Hierdurch sollte etwa ein Viertel des deutschen Staatsgebietes in den Grenzen von 1937 unter vorläufige polnische beziehungsweise sowjetische Verwaltung gestellt werden. Westlich dieser neuen Grenze befanden sich von 1945 bis 1949 die Sowjetische Besatzungszone Deutschlands sowie von 1949 bis 1990 die DDR. Oktober 1990 ist die Oder-Neiße-Grenze die Ostgrenze des wiedervereinigten Deutschlands. Der Verlauf der Grenze wurde nach 1951 nicht mehr verändert. Das nach dem Ende des Ersten Weltkrieges 1918 wiedererstandene Polen hatte auf der Friedenskonferenz von Versailles die Einverleibung ganz Oberschlesiens, Posens, Westpreußens, Danzigs und des südlichen Ostpreußens gefordert. Grenzverläufe Polens zwischen den beiden Weltkriegen und danach.

Grüne Linie: von den Westalliierten am 8. Dezember 1919 als Demarkationslinie zwischen Sowjetrussland und Polen verkündete, auf dem ethnographischen Prinzip basierende Curzon-Linie. Missachtung der Curzon-Linie zustande gekommene Grenze, die bis zum 1. Braune Linie: deutsch-sowjetische Demarkationslinie vom 28. Türkisfarbene Fläche: von Polen nach Ende des Ersten Weltkriegs bis 1923 vorgenommene Gebietserweiterung. In den von Deutschland annektierten Gebieten Polens sowie in Teilen des Generalgouvernements verfolgten die Nationalsozialisten das Ziel einer vollständigen Germanisierung. Hauptthema der drei Alliierten auf der Teheran-Konferenz im Winter 1943 war die Aufteilung Deutschlands.

Als auf der Jalta-Konferenz im Februar 1945 das Thema der deutschen Teilung fortgesetzt wurde, waren bereits Vorentscheidungen gefallen. General de Gaulle hatte in Moskau gegenüber Stalin erklärt, er habe nichts gegen eine deutsche Grenze an Oder und Neiße. Es ist unklar, ab wann für Stalin feststand, wo die neue Westgrenze Polens verlaufen sollte und wann die Westalliierten Kenntnis über den tatsächlichen späteren Verlauf der Grenze erlangten. Ein Zufallsfund in einem Moskauer Archiv belegt, dass Stalin noch im Sommer 1944 auf einer von ihm mit einem Stift bearbeiteten Karte die Oder und die Glatzer Neiße als Westgrenze markiert hat. Juni 1945 wurden fünf Divisionen der neuen polnischen Armee an die Oder-Neiße-Linie beordert. Die Brücken über die Oder und die Lausitzer Neiße wurden gesperrt, um die Rückkehr von Deutschen nach Schlesien oder Pommern zu verhindern. Die Besprechungen von Jalta wurden von den Regierungschefs und Außenministern der drei Hauptalliierten auf der Potsdamer Konferenz vom 17.

In Jalta war offengeblieben, ob die Lausitzer oder die Glatzer Neiße die Westgrenze Polens werden sollte. Regelung für den Stettiner Zipfel ist in dem Vertragswerk jedoch nicht enthalten. Ab März 1945 waren von der polnischen Regierung in Absprache mit der Sowjetunion deutsche Siedlungsgebiete östlich der Oder-Neiße-Linie polonisiert worden. Sie waren administrativ in den polnischen Staatsverband eingegliedert und sämtliche Ortschaften waren umbenannt worden. Rügen bekommt ihr nach dem Dritten Weltkrieg. Die Grenzlinie war zunächst von der 1946 gegründeten SED abgelehnt worden. Da die Partei anfangs noch Wert auf Akzeptanz bei der Bevölkerungsmehrheit in der Sowjetzone legte, war am 14.

Unter sowjetischem Druck relativierte die SED allerdings ihre Position. Oktober 1949 nahm die DDR diplomatische Beziehungen zu Polen auf. 1985 führte die Ausdehnung der DDR-Hoheitsgewässer in der Stettiner Bucht zu Zwistigkeiten mit Polen. Mai 1989 die DDR und Polen einen Vertrag über die Abgrenzung der Seegebiete in der Stettiner Bucht. Grenze zwischen der DDR und Polen eine der am stärksten bewachten und abgeriegelten Grenzen in Europa. Januar 1972 wurde die Grenze zwischen der DDR und der VR Polen für den individuellen visafreien Reiseverkehr geöffnet. Sie berief sich auf die im Görlitzer Vertrag fehlende Bedingung, dass die Entscheidung über die seinerzeit polnisch und sowjetisch verwalteten deutschen Ostgebiete erst in einem späteren Friedensvertrag gefällt werden solle.

1954, knapp ein Jahr nach dem Aufstand des 17. Im Jahr 1967 ergab eine repräsentative Umfrage in der Bundesrepublik, dass die Bundesbürger in der Mehrheit nicht an eine wie auch immer geartete Rückgabe von Gebieten jenseits der Oder-Neiße-Linie glaubten. Von 6400 durch Infratest Befragten waren nicht einmal 350 bereit, für dieses Ziel das Risiko der Gewalt einzugehen. Organisation vorsichtig die Anerkennung der Oder-Neiße-Linie befürwortet. Ende Januar 1970 begann Egon Bahr, außenpolitischer Chefberater Willy Brandts, in Moskau Verhandlungen, um Aussöhnungsmöglichkeiten mit östlichen Ländern auszuloten. Die Vertreter der Westmächte, die Hohen Kommissare, umgingen trotz Bemühungen des deutschen Kanzlers Konrad Adenauer die Frage, was unter einem vereinten Deutschland zu verstehen sei.

This entry was posted in Reise & Abenteuer. Bookmark the permalink.