Das Königreich der Vandalen PDF

Antike eine sehr ausgedehnte Region im Nordwesten Afrikas. Sie das Königreich der Vandalen PDF den Norden des heutigen Marokko sowie einen nördlichen Teil des modernen Staates Algerien, mithin die regenreichen für den Ackerbau geeigneten Regionen des nordwestlichen Maghreb. Im Norden grenzte das Land ans Mittelmeer, im Süden markierten der Tellatlas und das Rifgebirge in etwa die Grenze. Der Landesname Mauretania leitete sich von den Ureinwohnern der Region, den Mauren, her.


Författare: Konrad Vössing.
Wie konnte sich ein kleiner germanischer Stamm im 5. Jahrhundert n. Chr. auf den Weg nach Nordafrika machen und dort unter Geiserich ein Königreich auf ehemals römischem Boden errichten? Anschaulich und klar beschreibt Konrad Vössing dieses mächtige Königreich im Kontext des spätrömischen Reiches und der Völkerwanderungszeit.

Mauren wurden in der Antike die Berber genannt. Mit dem heutigen Staat Mauretanien in der westlichen Sahelzone hat die gleichnamige antike Landschaft nichts gemein. Der ersten ausführlichen schriftlichen Nachrichten über Mauretanien stammen aus der Zeit des Jugurthinischen Kriegs. Berberkönigreich, dessen Herrscher Bocchus zuerst mit den Numidern gegen die Römer verbündet war. Während der Jahre seiner Direktverwaltung hatte Octavianus Augustus 13 Veteranenkolonien in Mauretanien gegründet. Die meisten lagen an der heute algerischen Küste, drei im Landesinneren und drei weitere im heutigen Marokko.

Die Kolonien in dieser aus römischer Sicht sehr entlegenen Gegend entstanden, um die zahlreichen entlassenen Veteranen aus dem Bürgerkrieg unterzubringen. Mauretanien fast 50 Jahre bis zu seinem Tod im Jahr 24 n. Seine Hauptstadt Iol benannte er zu Ehren seines Gönners in Caesarea um und machte aus ihr ein bedeutendes urbanes Zentrum im hellenistisch-römischen Stil. Aufstand der maurischen Stämme gegen den König. Sohn Ptolemäus als König von Mauretanien. Wie sein Vater war er ein treuer Vasall der Römer.

Gleichwohl ließ ihn Kaiser Caligula im Jahr 40 während eines Besuchs in Rom ermorden und gab den Befehl, Mauretanien zu annektieren. Nach dem Ende des Krieges organisierte Claudius das Land Anfang 43 in zwei nach ihren Hauptstädten benannten Provinzen, Mauretania Caesariensis im Osten und Mauretania Tingitana im Westen. Die Grenze zwischen beiden wurde am Fluss Molochat gezogen. Sowohl diesseits als auch jenseits der Südgrenzen beider Provinzen lebten maurische Stämme.

Manche Stämme mussten sich auch der Leitung eines römischen Präfekten unterwerfen. Zu den außerhalb der Grenzen lebenden Mauren gab es wechselvolle Beziehungen. Friedliche Zeiten, in denen gute diplomatische Beziehungen bestanden, wechselten mit Phasen, in denen offener Krieg herrschte. In den Jahren 118 und 122 musste Kaiser Hadrian Aufstände der Mauren niederschlagen. Was die Gründung von Städten und die damit einhergehende Romanisierung betrifft, war deren Intensität gering.

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