Das frühe christliche Mönchtum PDF

Kirche, das frühe christliche Mönchtum PDF aus dem altkirchlichen Patriarchat von Antiochien. Diese Bezeichnung wird von ihnen selbst aber abgelehnt.


Författare: Andreas Merkt.
Die wichtigsten Quellen zur Geschichte der frühen Mönchsgemeinschaften werden hier dokumentiert und kommentiert. Die Lebensweise der Mönche, ihre Ideale, ihre Glaubensformen und ihre Spiritualität, aber auch die kirchenpolitischen Auseinandersetzungen werden so greifbar.
Diese Texte sind historisch und theologisch erschlossen und werden nach Themenkreisen sortiert dargestellt.

Oberhaupt ist seit März 2014 Ignatius Efräm II. Metropolit und Patriarchalvikar für den Osten der USA. Die Kirche von Antiochien ist nach der Urgemeinde in Jerusalem die älteste christliche Kirche überhaupt. Christentum breitete sich schnell in beiden Bereichen des aramäischen Siedlungsgebietes aus. Für das Christentum hier wie dort war die Stadt Edessa als altes Kulturzentrum von gleicher Bedeutung. Denn am ostaramäischen Dialekt, der in ihr gesprochen und geschrieben wurde, orientierten sich alle syrischen Christen. Ehelosen oder in geistlicher Ehe Lebenden die Taufe zu spenden.

Trotz ihrer gemeinsamen ethnischen Herkunft und trotz ihrer gemeinsamen Sprache fand sich die syrische Christenheit auf Dauer nicht zu einer gemeinsamen Kirche zusammen. Was die Aramäer in ihrer weiteren Geschichte kirchlich trennte, hatte dogmatische, aber auch politische Gründe. Denn die kirchliche und zugleich konfessionelle Grenze, die die syrischen Christenheit bald spaltete, entsprach ziemlich genau der Reichsgrenze zwischen Römern und Persern, die im 4. Es blieb für die Christen unter persischer Herrschaft nicht ohne Konsequenzen, dass der römische Kaiser Christ und das Christentum auf römischem Boden zur Staatsreligion wurde. Die Westsyrer im christlichen Römischen Reich dagegen waren nun Glieder der römischen bzw. Reichskirche geworden und bildeten einen nicht unwesentlichen Teil des Patriarchats von Antiochien.

Umstritten ist, ob das Schisma zwischen den syrischen Miaphysiten und der oströmischen Reichskirche der Islamischen Expansion seit 634 Vorschub geleistet hat. Die Jahrhunderte des Mittelalters waren geistesgeschichtlich eine bedeutende Zeit, nicht nur für die aramäische Christenheit selbst, sondern auch für den Islam, der in vielem vom Geistesleben der Christen profitierte. Gelehrsamkeit der beiden syrischen Kirchen, der Syrisch-Orthodoxen wie auch der Apostolischen Kirche des Ostens, von weitreichender Bedeutung. Die Zeit kirchlicher wie geistiger Blüte endete für die Syrisch-Orthodoxe Kirche wie auch für die anderen ostchristlichen Kirchen im 14.

Jahrhundert, weil sich nun die religionspolitische Situation vollständig geändert hatte. Neben die traditionelle Gliederung der Kirche in das westliche Patriarchat und das Maphrianat im Osten trat ab Ende des 13. Episode der abendländischen Kreuzfahrerstaaten an der Mittelmeer-Küste zu Ende gegangen. Es war eine in ihren Einzelheiten sehr wechselhafte Geschichte, in deren Verlauf wohl der eine oder andere Bischof und auch Patriarch gewonnen werden konnte, nicht aber die Syrisch-Orthodoxe Kirche als ganze. Weitere Gläubige verlor die Syrisch-Orthodoxe Kirche in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als auch anglikanische und amerikanische Missionare auftraten, die unter den Muslimen erfolglos geblieben waren und dafür jetzt unter den orientalischen Christen Proselyten machten. Immerhin hatte sich die Syrisch-Orthodoxe Kirche inzwischen auch eines großen Zugewinns von Gläubigen erfreuen können, denn in der zweiten Hälfte des 17.

Jahrhunderts unternahm unter Patriarch Ignatius Petrus III. Bestrebungen, die Unterschiede in der Doktrin zu überwinden sowie die Sakramente anderer Kirchen anzuerkennen. Patriarch Zakka Iwas und Bischöfe der Heiligen Synode vor dem neuen Ephraim-Seminar in Saidnaya bei Damaskus. Die Ostchristenheit, die sich nach dem kirchlichen Niedergang im späteren Mittelalter nun für mehrere Jahrhunderte im kleineren Rahmen hatte einrichten können, kam noch einmal im 20. Die zahlreichen und inzwischen auch stattlichen Gemeinden aramäischer bzw.

Christen in Deutschland gehen hierauf zurück. Im Völkermord von 1915 wurden mindestens 500. 000 syrische und mindestens 1,5 Millionen weitere Christen, unter anderem Armenier und Griechen, durch türkische und kurdische Truppen ermordet. Homs und schließlich im Jahre 1959 in die Hauptstadt Damaskus verlegt worden. Durch den Bürgerkrieg zwischen Kurden und dem türkischen Militär wurden die meisten der syrisch-christlichen Dörfer entweder von Kurden besetzt oder vom türkischen Militär zerstört.

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