Das Buch Isis PDF

Zu den in Kaiserzeit und Spätantike im Römischen Reich verbreiteten Mysterienkulten gehörte der ursprünglich aus Ägypten stammende Isis- und Osiriskult. Isis brachte den Sohn in den schilfreichen Sümpfen von Chemmis zur Das Buch Isis PDF und nannte ihn Horus.


Författare: Jürgen Sorge.

Seit jeher sind die Menschen fasziniert von der geheimnisvollen Kultur des Alten Ägypten. Es ist eine Kultur, die nach Harmonie und Ausgewogenheit strebt. Die Namen von Isis und ihres Bruders und Gemahls Osiris klingen durch alle Epochen des Alten Ägypten. Sie prägen das Land am Nil und das Denken seiner Menschen wie keine anderen Götter. Die Alten Ägypter sehen in der zauberkundigen Isis die liebende Schwester, Gattin und Mutter. Mit ihren sehr menschlichen Zügen ist sie ihnen Vorbild. Die Göttin gibt ihnen Trost und Hoffnung. Und sie beflügelt die Phantasie der Menschen des Alten Ägypten, die den Mythos von Isis und Osiris immer weiter ausschmücken, genauso wie es die später Geborenen tun werden. – Das Buch gibt einen Einblick, wie die Menschen die Göttin im Laufe der Zeiten wahrnehmen und verehren. Und es ist ein Buch, das auch zu einer weiteren Beschäftigung mit der Göttin Isis und der altägyptischen Kultur einladen möchte.

Sobald Horus erwachsen geworden war, rächte er seinen Vater und besiegte Seth. Auf diese Weise wurde Osiris zum Herrn der Unterwelt und Horus zum Herrn der Oberwelt. Ich will jetzt noch erzählen, wen sie für die größte Gottheit halten, und wem sie das größte Fest feiern. Hier wie auch sonst häufig in seinem Bericht über Ägypten versteht er den Isis- und Osiriskult als einen Geheimkult, über den eigentlich gar nicht gesprochen werden darf. Es ist aber völlig klar, dass mit dem Stier der Gott Osiris selbst geopfert und beklagt wird. Eigenschaft als Oberpriester von Delphi als einigermaßen kompetent gelten darf, erklärt die heilige Geschichte des Isis- und Osiriskultes als eine Kosmogonie. Es wird allgemein bezweifelt, dass es schon in Ägypten einen Mysterienkult der Isis und des Osiris gegeben habe, wie er im 2.

Apuleius für den Bereich der griechisch-römischen Welt beschrieben wird. Ein Mysterienkult dieser Art ist tatsächlich in Ägypten für die Zeit vor den Ptolemäern nicht nachweisbar. Der erwachsene, siegreiche, herrschende Horus dagegen erscheint als der im Pharao verkörperte Sonnengott. Das Symbol dieses Horus ist der Falke, der mit seinen ausgebreiteten Flügeln und seinen feurigen Augen ein Bild des Himmels mit Sonne und Mond ist.

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