Das Alte Testament und der Vordere Orient PDF

Die Kirchengeschichte ist eine Teildisziplin der Theologie und der Geschichtswissenschaft. Sie befasst sich sowohl mit der Dogmengeschichte bzw. Das Alte Testament und der Vordere Orient PDF Arbeitsweisen der Kirchenhistoriker entsprechen der allgemeinen Geschichtswissenschaft, auch die Epochen werden gleich angesetzt. Die früher mit der jeweiligen konfessionellen Zugehörigkeit des Historikers verbundene parteiliche Sichtweise spielt heute nur noch eine untergeordnete Rolle.


Författare: Kenneth A. Kitchen.
Mit diesem Buch liefert der renommierte Ägyptologe Kenneth A. Kitchen nicht nur viele Argumente zu Gunsten einer vertrauenswürdigen Haltung zur historischen Zuverlässigkeit des AT. Es ist vor allem auch eine Fundgrube für denjenigen, der sich für die Personen und Ereignisse interessiert, die uns aus dem Alten Testament bekannt sind. Ein unentbehrliches Nachschlagewerk.

Es gibt dabei auch zahlreiche ökumenische kirchenhistorische Projekte. Jahrhundert aus dem Glauben einer Minderheit im palästinischen Judentum an die Gottessohnschaft Jesu von Nazaret. Nach 300 Jahren waren etwa 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung des römischen Reiches Christen geworden. Die theologischen Zentren dieser Ausbreitung lagen in Kleinasien, Syrien und Nordafrika. Nachdem es im Römischen Reich in der Zeit Konstantins erst toleriert und dann unter Justinian I. Die weitgehende Christianisierung des Römischen Reichs führte jedoch nicht zu einer christlichen Einheitskultur. Jahrhundert erlebte das Christentum seine bisher schwersten Rückschläge in seiner Geschichte.

Diesem Niedergang folgte ein erstaunlicher Aufschwung. Im Westen gingen von Wandermönchen und Klöstern Erneuerungsbewegungen aus, die nach und nach das ganze westliche Europa christianisierten und unter der römischen Kirche einigten und Spanien und Sizilien zurückgewannen. Im Spätmittelalter folgten weitere Rückschläge: Konstantinopel wurde von den Türken überrannt, die bis vor Wien gelangten. In Asien verschwanden die christlichen Niederlassungen bis auf wenige Reste in Indien. Jahrhundert kam es zu den protestantischen Reformationen und parallel dazu zu einer tiefgehenden Reform der katholischen Kirche. Gleichzeitig breitete sich das Christentum in Lateinamerika aus.

Dieser katholischen Verbreitung folgte im 17. Von den Osterereignissen bis ungefähr zum Untergang des weströmischen Reichs. Hierzu gehört auch der Bereich Patristik. Vom Zerfall des römischen Reichs bis zur Reformationszeit. Von der Zeit Luthers und der Gegenreformation bis zum Dreißigjährigen Krieg und ungefähr zum Beginn der Aufklärung.

Ein eigenes Thema bildet die Zeit des Kirchenkampfes. Die Geschichte der Ostkirchen wird auf Grund der seit den Abspaltungen unterschiedlich verlaufenen Geschichte anders gegliedert. Die Kirchengeschichte beginnt im ersten Jahrhundert mit der Entstehung einer Kirche oder Gemeinde von Anhängern des Jesus von Nazaret. Als Urchristentum oder apostolisches Zeitalter bezeichnet man ungefähr die hundert Jahre von 30 n. Ebenso entstanden in dieser Zeit die Briefe, Evangelien und übrigen Schriften des Neuen Testaments und kamen nach und nach in den liturgischen Gebrauch, parallel zu den von Anfang an verwendeten Schriften des Alten Testaments. Apostolische Väter heißen die frühen Kirchenväter, die noch direkten Kontakt zu Aposteln hatten oder von diesen stark beeinflusst wurden. Die Quellen bezüglich dieser Zeit sind ziemlich begrenzt.

Relativ wenige Texte und Biografien sind erhalten. In dieser Zeit entwickelt die Kirche sich zur Bischofskirche, wobei die Bischöfe damals Vorsteher einer örtlichen Gemeinde waren. Die Schriften des Neuen Testaments zirkulierten in verschiedenen Sammlungen in den Gemeinden. Das Christentum wurde nach und nach vom römischen Staat als eigenständige nichtjüdische Gruppe wahrgenommen. Beispiel Ignatius von Antiochia zum Opfer fiel. Aus der Zeit von Trajan ist dessen Korrespondenz mit Plinius dem Jüngeren erhalten, aus der hervorgeht, dass der römische Staat zwar nicht von sich aus systematisch nach Christen fahndete, jedoch Leute, die als Christen angezeigt wurden, vor die Wahl stellte, dem Kaiser Opfer zu bringen, das heißt dem Christentum abzuschwören, oder hingerichtet zu werden. Anonyme Anzeigen wurden allerdings nicht berücksichtigt.

Während der folgenden Jahrzehnte kam es weitverbreitet zu lokalen Christenverfolgungen, teilweise durch die Behörden, teilweise direkt durch die Bevölkerung. Bei solchen lokalen Christenverfolgungen kamen Polykarp von Smyrna 155 in Kleinasien und Justin der Märtyrer in Rom als Märtyrer ums Leben. Diese fanden, im Gegensatz zu früher, im ganzen Reich statt und zielten darauf, das Christentum auszurotten. Verbreitet war die Anwendung von Folter, um Christen zum Abfall zu bewegen.

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