Danach war alles anders PDF

Der Tag danach ist ein US-amerikanischer Fernsehfilm aus dem Jahr 1983, der sich mit den Auswirkungen eines fiktiven Danach war alles anders PDF inmitten der USA befasst. In Europa wurde er anfangs im Kino gezeigt. In Deutschland startete er am 2.


Författare: Jörg Böckem.
Suchtgeschichten.

Die Vorgeschichte des Filmes zeigt ein während des Kalten Krieges denkbares Szenario, das zum Ausbruch eines Krieges zwischen den Supermächten führt. Hauptpersonen vorgestellt, die in verschiedener Weise auf die politische Krise reagieren und das atomare Wettrüsten kritisieren. Der Hauptteil des Films, der Atomkrieg, wird durch den Einsatz von Nuklearwaffen eingeleitet. Nach der Zerstörung des NATO-Hauptquartiers entscheidet sich der amerikanische Oberbefehlshaber zum Atomschlag und übermittelt die Abschusscodes. Der Schlussteil des Films zeigt die begrenzten Auswirkungen des atomaren Schlags und spielt zwei Wochen nach dem Atomkrieg, den viele Menschen überlebten. Doch gelingt es in diesen vierzehn Tagen nicht, das Land wieder unter eine staatliche Autorität zu bringen.

Anomie regiert das Land, viele Menschen leiden an der Strahlenkrankheit. Die zentrale Botschaft des Filmes ist, dass ein Atomkrieg die vollständige Zerstörung Amerikas zur Folge haben würde. Im Film wird der Atomschlag durch die UdSSR mit 300 Raketen geführt. 300 eingesetzten Raketen weit über eintausend Atomsprengköpfe auf die USA niedergegangen. Ende der Angriffe über Radio verbreitete Ansprache des amerikanischen Präsidenten beantwortet diese Frage nicht, ebenso wenig, wer als „Gewinner“ des Krieges anzusehen ist. Hauptschauplatz des Filmes ist die Universitätsstadt Lawrence in der Nähe der Großstadt Kansas City und deren ländliche Umgebung.

Im Mittelpunkt des Filmes stehen Dr. Oakes, der nach dem Atomschlag das kleine Universitätskrankenhaus in Lawrence zu führen versucht, und die Familie Dahlberg, die in ihrem als Bunker hergerichteten Keller überlebt. Die Familie Dahlberg führt eine große Farm, Jim Dahlberg ist ein stolzer und konservativer Farmer, der von den Erzeugnissen seines Landes lebt. Die ältere Tochter soll heiraten und verursacht durch ihre nächtlichen Eskapaden mit ihrem zukünftigen Ehemann komische Situationen, die Mutter befindet sich in den Vorbereitungen für die Hochzeitsfeier, als die Katastrophe hereinbricht. Oakes wird als besonnener Familienvater im reifen Alter dargestellt, den die politische Krise im Gegensatz zu allen anderen Figuren äußerst beunruhigt. Er liebt seine Ehefrau und hat zwei erwachsene Kinder, alle drei sterben jedoch beim Angriff auf Kansas City. Oakes überlebt nur, weil er sich zur Zeit des Angriffes in der Nähe von Lawrence befindet.

Frau immer erzählt, dass er nie zu einem „richtigen“ Einsatz gerufen werden wird. Der Film, der explizit mit dem Ziel gestaltet wurde, eine starke Wirkung in der breiten Öffentlichkeit zu erzielen, hat zum damaligen Zeitpunkt erstmals in einem Hollywood-Film die Folgen eines solchen Atomschlages dargestellt. Dabei wurde auf die Interessen des Massenpublikums und des Mediums Fernsehen insoweit Rücksicht genommen, als man sich auf die amerikanische Bevölkerung beschränkte und etwa der Tod von Hauptpersonen nicht ausgespielt wurde. Das gleiche Thema war 1984 auch Inhalt des britischen Films Threads und 1986 mit Wenn der Wind weht. Anders als bei Filmen wie Top Gun, die großzügige Unterstützung vom US-Militär bekamen, war das Pentagon von diesem Filmprojekt schon im Vorhinein alles andere als begeistert und soll versucht haben, es zu verhindern.

Der Film ist der bislang erfolgreichste Fernsehfilm. Allein in den USA schalteten mehr als 100 Millionen Zuschauer ein. In anderen Ländern wurde er zunächst im Kino gezeigt. In Deutschland sahen ihn 3,6 Millionen im Kino. Der Film gewann 1983 für die Effekte und den Soundschnitt je einen Emmy. In zehn weiteren Kategorien wurde er für einen Emmy nominiert.

In der Bundesrepublik erhielt der Film die Goldene Leinwand für drei Millionen Zuschauer im Kino. Doug Scott gewann einen Young Artist Award. Mit den Mitteln des amerikanischen Fernsehfilms trotz dramaturgischer Schwächen zu starker Wirkung gebracht, wobei die Inszenierung weniger argumentiert als Angst erzeugt. Die Kompromißlosigkeit, mit der das Thema behandelt wird, kann dennoch diskussionsfördernd sein. Der damalige Präsident der Vereinigten Staaten und ehemalige Schauspieler, Ronald Reagan, hielt die Möglichkeit eines Atomkrieges als gegeben. Er sah den Film in Camp David am Morgen des 10. Oktober 1983 und zeigte sich davon sehr beeindruckt.

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