Bruder Tod – In Würde leben und in Würde sterben PDF

In der Mitte der Erzengel Michael. Gruppe inhaltlich eng verbundener Schriften bezeichnet, deren Gegenstand das Leben Adams und Evas nach deren Vertreibung aus dem Paradies ist. Adam gräbt mit dem Hackstock, während Eva Kain und Abel die Bruder Tod – In Würde leben und in Würde sterben PDF gibt.


Författare: Vincenzo Paglia.
Sterbende werden im Stich gelassen und der Tod bagatellisiert oder skandalisiert: Mit klaren Worten widmet sich Vincenzo Paglia einem der wichtigsten Themen überhaupt, der Frage nach dem Sterben und unserem Umgang damit. Treffend in der Analyse, aber zugleich emotional und mitreißend, streitet Paglia dafür, Leben und Sterben im Zusammenhang zu sehen und die Würde des Menschen zu schützen. Sein Buch ist ein klares Statement in der Sterbehilfedebatte, das sich einerseits aus einem fundierten Wissen um medizinische und ethische Grundlagen und andererseits aus persönlichen Erfahrungen und Begegnungen speist. Paglia weist zudem konkrete Wege auf, wie wir uns und andere vorbereiten und begleiten können in diesen existenziellen Situationen.
Sein Anliegen ist es, ideologische Scheuklappen abzulegen. Ohne die Einbeziehung einer humanistischen und weisen Sicht der menschlichen Existenz und somit auch ihrer letzten Phase, besteht die Gefahr, die Diskussion ins Oberflächliche abdriften zu lassen. Eine globalisierte Gesellschaft, wir sie sich heute darstellt, braucht humanistische Perspektiven, in denen die Würde, sei es die des Lebens oder die des Sterbens, ihren Platz hat. Wir befinden uns in einem kritischen Moment der Menschheitsgeschichte: Einerseits schreitet die Globalisierung der Welt immer weiter fort, andererseits finden wir keine treffenden Worte, um die quälenden Konflikte zu lösen und uns in einer weltumspannenden Vision zu vereinen. In dieser Umbruchphase, in der es den Gesellschaften an Visionen mangelt, hält Paglia eine Allianz all derer, die es sich zum Ziel machen, einen gemeinsamen Horizont zu finden, an dem sich der Sinn des Lebens und des Sterbens messen lässt, für unabdingbar. Allerdings wird es ohne aufmerksame und auch mutige Überlegungen, an denen alle – die gesamte Gesellschaft und nicht nur die großen Geister – beteiligt werden, kaum möglich sein, zu diesem Horizont vorzustoßen.
Eine besondere Verantwortung sieht Paglia bei allen Christen. Gemeinsam möchte er sich auf die Suche begeben nach einer neuen verheißungsvollen Antwort auf die Fragen der letzten Dinge. Es besteht der dringende Bedarf, neue Worte und passendere Perspektiven zur Verkündung zu finden, denn in einer Welt ohne Visionen fällt es schwer, der heutigen Gesellschaft die Prophezeiung des Evangeliums in ihrer ganzen Breite und Tiefe zu vermitteln. Ebenso gilt es aber auch, den Dialog zwischen den verschiedenen christlichen Traditionen hinsichtlich dieser Themen zu intensivieren, um neue theologische und pastorale Gedanken zu den „letzten“ Dingen zu entwickeln, die die Menschen erreichen können. Nicht zuletzt sollten die Möglichkeiten des Dialogs mit den großen Weltreligionen ausgeschöpft werden, um deren Wissen in die Beantwortung der Fragen nach den „letzten“ Dingen einzubringen und fruchtbar für alle zu machen.
Im seinem ausführlichen Vorwort schreibt Manfred Lütz: „Er [Paglio] weicht den Debatten nicht aus, legt aber den Schwerpunkt eindeutig auf die Wirklichkeit der sterbenden Menschen. Und diese Wirklichkeit ist nicht einfach schwarz oder weiß und sie ist vor allem weit weniger einheitlich, als die öffentlichen Debatten mitunter glauben machen wollen. Vincenzo Paglia ist Seelsorger und so erzählt er von berührenden Geschichten, die er mit berührenden Menschen erlebt hat. Es sind die wirklich sterbenden Menschen, die ihn bewegen.“

Aus der Schedelschen Weltchronik, Nürnberg 1493. Die inhaltlichen Verbindungen sind eng, Umfang und Formulierungen weisen aber erhebliche Abweichungen und Unterschiede auf. Den Titel Apokalypse des Mose bzw. Offenbarung des Mose erhielt die griechischen Fassung von Konstantin von Tischendorf, dem ersten Herausgeber des Textes. II 42, Biblioteca Marciana, Venedig, 13. Nachdem Adam und Eva das Paradies verlassen haben, ziehen sie nach Osten und leben dort 18 Jahre und 2 Monate.

Die Bedeutung von Amilabes ist unklar, es werden unterschiedliche Transliterationen aus dem Hebräischen vermutet. Eva träumt, dass Kain das Blut Abels trinkt, das wieder aus seinem Mund fließt. Adam und Eva suchen die Söhne auf und finden Abel erschlagen. Gott weist Michael an, Adam zu sagen, Adam solle Kain das Geheimnis nicht offenbaren. Er würde Vater eines anderen Sohnes an Abels statt. Dieser würde ihm sagen, was er tun solle.

Adam wohnte Eva bei und Eva gebar den Seth. Adam zeugt weitere 30 Söhne und 30 Töchter. Als er im Alter von 930 Jahren krank wird, ruft er seine Kinder zusammen aus allen drei Teilen der Welt, um sie vor seinem Tod noch einmal zu sehen. Seth fragt ihn, woran er leide, ob er die Früchte des Paradieses vermisse, und er bietet an, sie von Gott zu erbitten. Adam wiederholt die Geschichte vom Sündenfall und dass er deswegen von Gott mit 72 Leiden geschlagen sei.

Die Engel des Paradieses werden als Wächter Evas bezeichnet, diese waren aber zur Stunde der Versuchung nicht anwesend, da sie zur Anbetung des Herrn aufgestiegen waren. Eva bietet Adam an, die Hälfte seiner Leiden auf sich zu nehmen. Adam weist sie stattdessen an, mit Seth zum Paradies zu gehen und Gott um das Öl des Erbarmens zu bitten, damit Adam sich damit salben kann. Seth und Eva wandern zum Paradies und Seth wird von einem wilden Tier angegriffen. Eva beklagt ihr Schicksal und fragt das Tier, wie es wagen kann, den Rachen aufzutun um das Ebenbild der Gottheit anzugreifen. Das Tier erwidert, Eva habe ebenfalls verbotenerweise den Mund aufgetan, lässt aber von Seth ab, als dieser es ihm befiehlt.

Vor dem Paradies bitten Seth und Eva Gott weinend um das Öl für Adam. Auf Befehl Gottes verweigert Michael das Öl. Erst am Ende der Tage werde das Öl des Erbarmens gewährt, wenn allen Geschlechtern seit Adam die Auferstehung und die Wonnen des Paradieses zuteil sein werden. Adam aber werde in 3 Tagen sterben, und er werde den Schrecken des Todes sehen. Seth und Eva kehren darauf zu Adams Hütte zurück.

Adam befiehlt Eva, den Kindern vom Sündenfall zu berichten. National Gallery of Art, Washington, D. Eva berichtet, sie hätten im Paradies die Tiere gehütet, Adam die männlichen Tiere, Eva im Süden und Westen die weiblichen Tiere. Da sprach der Teufel zur Schlange, er habe gehört, sie sei klüger als alle anderen Tiere, warum sie Adams Unkraut fresse statt der Früchte des Paradieses?

This entry was posted in Fremdsprachige Bücher. Bookmark the permalink.