Briefe und Tagebücher PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Ein Faksimile des handschriftlichen Tagebuchs der Anne Frank, ausgestellt briefe und Tagebücher PDF Berlin. Aufzeichnung, also ein Selbstzeugnis in chronologischer Form. Es wird oft nicht mit dem Ziel einer Veröffentlichung geschrieben.


Författare: George Gordon Lord Byron.
Mit dieser Auswahl der interessantesten und amüsantesten Briefe und Tagebücher Lord Byrons eröffnet der Byron-Forscher Leslie A. Marchand dem Leser den Zugang zu einem außerordentlich reizvollen Bereich von Byrons Autorschaft – und gibt ihm Gelegenheit, diese berühmteste Gestalt der englischen Romantik in der Spiegelung ihres eigenen Temperaments kennenzulernen.
(Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)

Es gibt einen frischen Eindruck des Erlebten wieder. In einem Tagebuch werden Erlebnisse, eigene Aktivitäten, aber auch Stimmungen und Gefühle aufgezeichnet. Typisch für die Diaristik ist das Unsystematische und Bruchstückhafte. Spätere Eintragungen müssen nicht auf früheren fußen. Vorläufer des Tagebuches im heutigen Sinne lassen sich schon in der Antike finden.

Ein Beispiel dafür sind die assyrischen Tontafelkalender aus dem sechsten Jahrhundert mit Notizen über Marktpreise, Wasserstände, Wetterverhältnisse und Ähnliches. Das Tagebuchschreiben im heutigen Sinne setzt in Europa mit der Renaissance ein. Durch das wachsende Ich-Bewusstsein des Menschen und sein selbstbewusstes Heraustreten aus der Anonymität gewinnen Meinungen und Darstellungen von Erlebnissen an Bedeutung. Bloßes Registrieren des alltäglichen Geschehens, wie beispielsweise in Logbüchern oder Berichten, reicht nicht mehr aus.

Der Mensch will die neuen Eindrücke verarbeiten und tut dieses in Beobachtungs- und Reisejournalen oder Memorialbüchern. Ein Beispiel für diese Veränderung ist das anonym geschriebene Journal d’un bourgeois de Paris. Werke der englischen Literatur, wirkt dagegen völlig modern. Der Staatssekretär im Marineamt legte in dem zehnbändigen, in Kurzschrift verfassten Tagebuch vom 1. Jahrhundert wird die Diaristik zunehmend subjektiver. Durch das politische System des Absolutismus zieht sich der Bürger ins Private zurück.

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