Barocktheater als Spektakel PDF

Theatergeschichte ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Die Barocktheater als Spektakel PDF des Theaters befasst sich mit der Geschichte der szenischen Aufführung dramatischer Texte auf dem Theater. Die Ursprünge des indischen Sanskrit-Theaters liegen in den religiösen Ritualen, wie sie, den dialogischen Hymnen des Rigveda nach zu urteilen, im 1. Theaterhistoriographie als Brückendisziplin zwischen Theaterwissenschaft und Geschichtsschreibung setzt sich mit der Geschichte von Theater als künstlerische und kulturelle Praxis auseinander.


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Das musikalische Theater des Ancien Régime gehorcht dem Paradigma des Spektakels. Feuerwagen, Flugmaschinen und die Naturgewalten halten Einzug auf die Opernbühne und sollen den Zuschauer in ein atemloses Staunen versetzen. Die spektakuläre Visualität ist Bestandteil der machtpolitischen Strategien des absolutistischen Hofes, bewirkt jedoch zugleich eine Destabilisierung des dem Barock zugeschrieben ›Imperialismus des Bildes‹, indem sie visuelle Ordnungen wie den rationalisierten Blick der Zentralperspektive oder die erfolgreiche Repräsentation von Herrschaft in Frage stellt. Das ›Draußen‹ der Szene wird hier noch nicht weggeschnitten, sondern im Gegenteil stets bewusst gehalten. Dadurch rückt die Theatralität des Theaters ebenso in den Vordergrund, wie sich der Zuschauer selbst als Mitproduzent erfährt. Dieser barocken Dialektik des Spektakels widmet sich der vorliegende Band. Aus interdisziplinären Blickwinkeln werden die historische Dimension der Praktiken des Spektakulären sowie Fragen der gegenwärtigen Aufführungspraxis erörtert.

Hilf der Wikipedia, indem du sie recherchierst und einfügst. Sanskrit-Theater: Einen Einblick in die Sanskrit-Dichtung und in die altindische Theatertradition gaben der Grammatiker Panini im 5. Für spätere Weiterentwicklungen des Theaters nach Ende des Mittelalters, wie die Geschichte der Oper oder die Geschichte des Balletts, enthalten eigene Artikel Informationen. Höhlenbilder der Steinzeitmenschen verraten schon frühe Formen des theatralen Spiels.

Man vermutet, dass sich eiszeitliche Jäger z. Felle von Tieren überzogen, um so lebenswichtige Vorgänge wie die Jagd im Voraus oder im Nachhinein darzustellen und theatral zu verarbeiten. In der ägyptischen Kunst zeugen verschiedene Darstellungen von Tänzern, Musikern und Akrobaten von der theatralen Entfaltung der weltlichen Vergnügungen am Hof der Pharaonen. Schauplatz alljährlicher religiösen Feste mit theatralen Elementen um Leiden, Tod und Auferstehung des Gottes Osiris. Das Theater der griechischen Antike gilt als Wiege des abendländischen Schauspiels und markiert mit der Etablierung des Zuschauerraums einen entscheidenden Wendepunkt und Entwicklung in der Theatergeschichte. Mit der neuen vorchristlichen Gesellschaftsform, der Demokratie, wurde das rituelle Festspiel zur politischen Festversammlung, das kultischen Ursprüngen treu ist. Das heißt, dass sich die Spielzeiten weitgehend an Götter- und Festtage binden.

Jahrhundert vereinigte Peisistratos, Errichter einer Tyrannis in Athen, die beliebten Dionysos-Kultspiele zu einem Staatsfest, den Großen Dionysien. Jahrhundert werden die ersten Dichternamen und Tragödientitel überliefert, die zu dem Zeitpunkt zwar noch mythologische Motive verwendeten, aber hauptsächlich tagespolitische Fragen verarbeitete und dem Publikum näher bringen sollten. Die Schicksalsgebundenheit der Menschen, eine zentrale Botschaft der Mythen, wurde systematisch in Frage gestellt. Besucher für ihren Dienstausfall entschädigen sollte. Die, vor allem auch politische, Bedeutung des Theaters wuchs immer mehr. Brauch aus dem Dionysoskult an und stieg schließlich zur begehrtesten Gattung der hellenistischen Zeit auf.

Die römische Kultur war das Ergebnis eines gigantischen Eroberungsfeldzuges. Jahrhundert verlegten die Römer das Zentrum der hellenistischen Kultur in ihre Stadt. Aristoteles: Alle Abstraktion leitet sich nicht aus der Vernunft, sondern aus der Summe der sinnlichen Erfahrungen ab. Epikur: Die Lust ist Anfang und Ende eines seligen Spiels. Wahrnehmung zu sicheren Wissen, sondern nur die Vernunft. Jahrhundert forderte das Konzil zu Konstantinopel die Vermenschlichung des Göttlichen.

Das sollte ein Wendepunkt der Theaterkultur werden. Durch diese Entwicklung entstanden dann auch Mysterien- und Passionsspiele, da man nicht mehr an den Ort der Kirche gebunden war und keine Einzelmotive, sondern Heilsgeschichten von der Entstehung der Welt bis hin zum Jüngsten Gericht erzählen wollte. So entwickelten sich im Spätmittelalter weltliche Spielformen, die besonders in Frankreich geprägt wurden. Hans Sachs: Er schrieb 4000 Meisterlieder und 87 Fastnachtsspiele. Mit dem Ende des Mittelalters gewann das Theater neue Funktionen in der höfischen und kirchlichen Repräsentanz. Während die Bürger das mittelalterliche Mysterienspiel fest übernommen hatten, erstrahlte an europäischen Höfen eine neue Elitekultur.

Mittelalter in den Schulen, jedoch war die Vorstellungskraft für die antike Aufführungspraxis nicht vorhanden. Erst den Humanisten der Neuzeit gelang es, antike Spielformen zu rekonstruieren. Neben der von gelehrten Schauspiel-laien gespielten Commedia erudita existieren die professionelle Commedia dell’arte, die Stegreifkomödie, sowie das Schäferspiel. In England entwickelte sich das Renaissancetheater eigenständig und wird English Renaissance theatre, deutsch auch Elisabethanisches Theater, genannt, einschließlich der darauffolgenden Jacobean theatre und Caroline theatre. Näheres sollte auf der Diskussionsseite angegeben sein. Bitte hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.

Zu keiner Zeit wurde das Theater mehr geliebt als während des europäischen Barocks. Das Spiel auf der Bühne war im 17. Jahrhundert ein Abbild und Sinnbild einer glanzvollen Welt. Das Barocktheater war ein Auffangbecken verschiedenster theatraler Gattungen der vorherigen Epochen und ein Sammelbecken verschiedenster kultureller Kunstrichtungen, die von reisenden Theatergruppen immer wieder aufgenommen wurden und in ihre Inszenierungen eingebaut wurden. 1576 baute James Burbage das erste Londoner Theater und übernahm dabei die runde Form von damaligen Tierarenen. Die Schauspieler brachten als Gesellschafter Betriebskapital ein und wurden am gemeinsamen Gewinn beteiligt. Jahrhunderts bis 1642 wurden in England ca.

5000 Stücke aufgeführt, von denen heute 620 im Druck erhalten sind. Die bezeichneten Häuser waren ähnlich gebaut: Eine Grube bildete die Stehplätze für die ärmere Bevölkerung. Um diese herum lief eine mehrgeschossige, überdachte Galerie mit Sitzplätzen für die Reichen, die sich mittlerweile gerne vom höfischen Theater abwandten und die öffentlichen Gebäude aufsuchten. Das traditionelle allegorische Fronleichnamsspiel erfreute sich bis ins 18.

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