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Spielmechanik, Dungeonstruktur und Perspektive auf Dungeon repräsentativ für Dungeon Keeper. Links oben: Ressourcen, die der Spieler angesammelt hat, auch Monster müssen schlafen PDF den Dungeon auszubauen oder Kreaturen zu rekrutieren. Dungeon mit den teilweise ausgebauten Räumen.


Författare: Ed Vere.

Eine wonnegruselige Gutenachtgeschichte, die zum Mitmachen einlädt. Das Gute-Nacht- Ende ist garantiert.
Was wäre, wenn ein Monster auf der Suche nach einem Betthupferl ist? Und was wäre, wenn dieses Betthupferl ausgerechnet DU bist?
Das Monster stapft durch matschigen, patschigen Sumpf, kommt näher und näher. Sein Monster-Magen grummelt füüüüürchterlich, es steigt die knarzende Treppe hinauf, öffnet deine Zimmertür und …

Dungeon Keeper wurde von Bullfrog Productions unter der Leitung des bekannten Spieleentwicklers Peter Molyneux entwickelt. Nach Vollendung des Spiels verließ dieser Bullfrog, um die Lionhead Studios zu gründen. Der Nachfolger Dungeon Keeper 2 entstand ohne Molyneuxs Beteiligung. 2009 wurde Dungeon Keeper bei Good Old Games für neuere Windows-Versionen als Download wiederveröffentlicht. Momentan wird nur die englischsprachige Variante angeboten, es existiert jedoch ein Fan-Patch, der die deutsche Lokalisierung wieder hinzufügt. Das Spiel wird in der für Strategiespiele üblichen Vogelperspektive dargestellt.

Angeleitet und kommentiert wird der Spielverlauf von einem Off-camera-Sprecher. Die Kreaturen sind großenteils Monster, die aus typischen Fantasy-Rollenspielen als Dungeon-Bewohner bekannt sind, beispielsweise Spinnen, Trolle, Höllenhunde, Skelette und Vampire. Spieler beim Basisbau keine vorgefertigten Module auf die Karte setzt, sondern stattdessen innerhalb eines kleinteiligen Rasters die Größe und Form der einzelne Gänge und Räume frei gestalten kann und dabei lediglich durch bereits vorhandene Höhlen, Felsformationen oder Wasserläufe eingeschränkt wird. Hat der Spieler durch die Anlage entsprechender Räume eine hinreichend große Truppe von Kreaturen in seinem Dungeon angesiedelt und seine Kämpfer trainiert, kann er diese gegen Helden kämpfen lassen, die in die Unterwelt eingedrungen sind, oder gegen die Kreaturen rivalisierender Dungeon-Keeper. Jede Spielfigur kann mittels eines Stufensystems bis auf einen Level von 10 ansteigen.

Im eigenen Dungeon agieren die Kreaturen recht eigenständig und gehen von selbst zum Essen, Schlafen und ihrer jeweiligen Arbeit nach. Bestimmte Spezies, zum Beispiel Spinnen und Fliegen, sind verfeindet und bekämpfen einander, wenn beide im selben Raum schlafen oder arbeiten müssen. Auch auf solche Einzelheiten ist bei der Anlage der Räume zu achten. Falls der Spieler den Bedürfnissen seiner Kreaturen nicht genügend Rechnung trägt, kann sich ihre Stimmung verschlechtern, was im schlimmsten Fall zum Seitenwechsel oder zum Verlassen des Dungeons führt. Kontrolle über eine seiner Kreaturen übernehmen kann. Er sieht die Spielumgebung dann aus der Egoperspektive und kann Fallen ausweichen oder sie zerstören und allgemein die Fähigkeiten der Figur klüger und gezielter einsetzen. Das Spielziel kann im Einzelspielermodus je nach Level unterschiedlich formuliert sein, meistens geht es darum, seinen Dungeon aufzubauen und dann mit seinen Kreaturen entweder eine Zielperson unter den Helden zu eliminieren oder die Dungeons gegnerischer Keeper zu erobern.

Für den Mehrspielermodus gibt es insgesamt 15 Multiplayer-Levels. Das Spielziel ist dasselbe wie im Einzelspielermodus, nur wird die Anzahl der anderen Keeper durch die beteiligten Spieler bestimmt. Dungeon Keeper ist in einer Rollenspiel-typischen Fantasy-Welt angesiedelt, verkehrt die übliche Ordnung auf parodierende Weise jedoch in ihr Gegenteil. Dem Spieler sind auch einige sonst als unmoralisch oder grausam geltende Verhaltensweisen erlaubt: So darf er gefangene Gegner foltern, um sie zur Preisgabe von Informationen oder zum Überlaufen zu zwingen. Wahlweise können Gefangene auch im Kerker verhungern, wonach sie als wandelnde Skelette die eigenen Reihen verstärken.

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