Artenschutz durch Habitatmanagement PDF

Landschaften von Großbritannien bis nach Ostsibirien. 60 cm Körperlänge zu den mittelgroßen Raufußhühnern. 219 mm und das Gewicht zwischen 820 und artenschutz durch Habitatmanagement PDF g.


Författare: Werner Kunz.
Ein wichtiger Beitrag zur aktuellen Debatte über die Zukunft des Natur- und Artenschutzes, der zeigt, wie durch aktive Gestaltung von Lebensräumen die historische Artenvielfalt in Mitteleuropa erhalten werden kann.

131 mm und einem Gewicht zwischen 750 und 1120 g kleiner und leichter. Sie sind mit feinen, plättchenartigen Stiften und Warzen bedeckt. Im Ruhekleid zwischen Juni und August zeigen sich am Nacken sowie teils auch auf Vorderrücken und Scheitel bräunliche gebänderte oder bekritzelte Federn und weißliche Federn an Kinn und Kehle. Einjährige Hähne zeigen oft noch mehr dieser fleckigen Federn. Zudem haben die Steuerfedern vor dem Spätwinter noch nicht die volle Länge. Das Gefieder der Henne ist oberseits überwiegend rostbraun gefärbt und durch breite Subterminalbinden schwarzbraun gebändert. Auf dem hinteren Rücken zeigt die schwärzliche Bänderung einen blauen Metallglanz.

Vor allem auf dem vorderen Rücken, Bürzel und den meisten Oberflügeldecken sind die Federspitzen teils gräulich aufgehellt und schwarz bekritzelt. Das Artareal des Birkhuhns in der eurasischen Paläarktis erstreckt sich fast über die gesamte Wald- und Waldsteppenzone und reicht teilweise bis in die Steppenzone hinein. Das geschlossene Verbreitungsgebiet beginnt im südöstlichen Polen und setzt sich zwischen dem 50. Skandinavien ist mit Ausnahme der Gebirgszüge, der baumfreien Tundra im Norden und Südschweden fast vollständig besiedelt. Im Nordwestdeutschen Tiefland, wo das Birkhuhn zu Anfang des 20. Jahrhunderts noch sehr häufig war, sind die Bestände fast überall erloschen. Lange besonders zahlreich gab es das Birkhuhn in den Heide- und Moorflächen des Emslandes und der Grafschaft Bentheim.

Durch die massiven Habitatveränderungen, eventuell auch durch Krankheiten, sind sie im Bentheimer Land seit 1978, im Emsland seit Ende der 1980er Jahre ausgestorben. Sie besiedeln eher offene, locker mit Gebüsch und Bäumen durchsetzte Landschaften. Junghähne im Herbst nehmen Insektennahrung auf. Ansonsten ernähren sich Birkhühner im Jahreslauf von wechselnden Pflanzenarten und -teilen. April bis in den Juni führen die polygamen Birkhähne ihre Balztänze auf.

Diese finden auf traditionell genutzten Balzplätzen statt, die sich durch niedrige Vegetation und freie Sicht auszeichnen. Mehrere Hähne tragen dort ritualisierte Schaukämpfe aus. Bei dieser Gruppenbalz besetzen die ältesten und ranghöchsten Tiere die Zentren der Balzarenen. Später begeben sie sich an das Balzterritorium des Hahns ihrer Wahl bzw. Bald nach der Paarung setzen die Hähne ihre Schaukämpfe fort und werben um andere Weibchen. Die Hähne verweilen noch bis in den Juni hinein auf den Balzplätzen.

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