Argentinien – ein Land der Zukunft PDF

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Författare: A. Arent.
Nachdruck des Originals von 1913. Beschreibung des Landes Argentinien, seiner Geschichte, Geographie, Bevölkerung, des Verkehrs u.v.m.

Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Länge des Staates bis zur Provinz Chubut. In der letzten Statistik des OIV, 2009 nimmt Argentinien den 6. Bis vor 20 Jahren wurden praktisch nur einfache Massenweine für den lokalen Markt produziert.

Seit Anfang der 1990er Jahre überzeugen auch Qualitätsweine auf dem Exportmarkt. Im Jahr 2004 exportierte der südamerikanische Staat Wein im Wert von 431 Millionen US-Dollar. Die stark zergliederten Rebflächen erstrecken sich in etwa von Salta im Norden bis zur Provinz Chubut im Süden. Sie bilden im Westen des Landes entlang der Ausläufer der Anden einen Streifen in einer Länge von 1750 Kilometer und einer Breite von 100 Kilometer.

Die Wurzeln des Weinbaus in Argentinien liegen in Spanien. Weinbau wird seit der Zeit der spanischen Konquistadoren im 16. Nahezu 380 Jahre entwickelte sich die Rebfläche stets positiv, bis sie im Jahr 1977 ihr vorläufiges Maximum erreichte. Motor der Aufwärtsbewegung war lange Jahre die Befriedigung des Inlandskonsums. Begründet wurde der Weinbau in Argentinien durch die ersten europäischen Siedler, die aus Spanien und Portugal nach Südamerika kamen.

Denkbar war er jedoch nur durch die Vorarbeit der Inka. Der spanische Seefahrer Juan Díaz de Solís erreichte im Jahre 1516 als erster Europäer das heutige Argentinien. Wildreben wie die bekannte Vitis labrusca in Nordamerika fanden die Siedler in Argentinien kaum vor. Erste Versuche mit dem Weinbau machten die Konquistadoren daher erst ab 1541 in der Nähe der Atlantikküste am Río de la Plata mit importierten Reben aus Europa. Als erster Winzer gilt der spanische Missionar und Priester Juan Cidrón, der zusammen mit Soldaten vom chilenischen La Serena nach Argentinien kam. Einige Jahre später legte Juan Cidrón zusammen mit Juan Jufré einen ersten Weinberg in der 1551 gegründeten Stadt Mendoza an. Im Jahr 1561 gab es offiziell zwei Weinberge in dieser Stadt.

In den nächsten 200 Jahren stieg diese Zahl auf mehr als 100 Weinberge. Jahrhunderts wurde der Wein der Region Mendoza im fast 1000 Kilometer entfernten Buenos Aires gehandelt. Einem Dokument aus dem Jahr 1887 ist zu entnehmen, dass die bestockte Rebfläche bei Mendoza zu diesem Zeitpunkt bei beachtlichen 2700 Hektar lag. Eine Folge dieses plötzlichen Aufschwungs war es, dass die Winzer primär um hohe Produktionsmengen bemüht waren, um den boomenden Inlandskonsum zu befriedigen.

Quantität ging vor Qualität und es dominierte einfacher Tafelwein, der so ausgebaut wurde, dass er selbst die längsten Transportwege des Landes in genießbarem Zustand überstand. Die Jahre von 1880 bis 1912 waren durch die zweite massive Einwanderungswelle vor allem von Italienern und Spaniern gekennzeichnet. Die Einwanderung wurde von einem Gesetz von Nicolás Avellaneda stimuliert, das die Erlangung einer Aufenthaltsgenehmigung stark vereinfachte. Diese Welle verstärkte die Dominanz des Litoral und besonders von Stadt und Provinz Buenos Aires zusätzlich, da sich der Großteil der Einwanderer in dieser Gegend niederließen. Diese Siedler brachten nicht nur Weinbaukenntnisse mit, sondern hatten einen anderen Geschmack als die bisherige einheimische Bevölkerung.

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