Anaesthesiologie und Intensivmedizin für Schwestern und Pfleger PDF

Das Klinikum rechts der Isar ist das Universitätsklinikum der Technischen Universität München im Münchener Stadtteil Haidhausen. Das heutige Klinikum wurde 1834 als Haidhauser Armen- und Krankenanstalt mit 36 Betten in einem ehemaligen Kaffeehaus gegründet, 1840 vom Orden der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz anaesthesiologie und Intensivmedizin für Schwestern und Pfleger PDF Paul übernommen und 130 Jahre lang geführt.


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Die Anaesthesiologie, die »Lehre von der Narkose«, ist noch ein junger SproB am Baum der vielen medizinischen Facher. Vor 150 Jahren war das Risiko einer Operation noch so groB, daB die Narkose als zusatzli­ che Todesursache kaum beachtet wurde. Durch die Entwicklung der Operationstechnik und die Einftihrung des Asepsis wurde die Mortalitat erheblich gesenkt, so daB auch nicht lebensnotwendige Operation en ausgeftihrt werden konnten. In diesem Stadium wurde es wichtig, nun auch narkosebedingte Zwischen­ falle im Rahmen einer Operation zu verhindem. In der Mitte des vorigen Jahrhunderts gab es nur wenige Substanzen, die ftir eine Narkose geeignet waren. Die wichtigsten waren Ather und Chloroform, und es war sehr schwierig mit diesen Substanzen eine sichere Narkose durchzuftihren, die tief genug war, eine Operation zu ermoglichen und trotzdem dem Patienten so wenig wie moglich zu schaden. Es gab zu diesem Zeitpunkt weder BlutdruckmeBgerate noch Beatmungsmaschinen; auch waren die Eigenschaften des Sauerstoffs nicht hinreichend bekannt. AuBerdem war den damaligen »Anaesthesisten« meistens nur das Grundleiden des Patienten bekannt, das die Operation erforderlich machte. So konnte der Patient zusatzlich ein Leberleiden, eine schlechte Nie­ renfunktion oder eine Pneumonie haben, ohne daB dies dem Narkotiseur bekannt war.

1967 wurde das Krankenhaus, unter anderem dank Georg Maurer, zu einer Universitätsklinik. Seit Juli 2003 ist das Klinikum eine rechtlich selbstständige Anstalt des öffentlichen Rechts. Für weltweit großes Aufsehen sorgte die erfolgreiche Transplantation von zwei kompletten Armen im Juni 2008, bei der etwa 40 Ärzte beteiligt waren. Zwei Jahre später war der Heilungsprozess des Patienten so weit fortgeschritten, dass er Hände und Finger wieder bewegen und benutzen konnte. Im Jahr 2009 feierte das Klinikum sein 175-jähriges Bestehen. Heute besteht das Klinikum rechts der Isar aus 33 Kliniken und Abteilungen, hinzu kommen 17 Institute und mehrere Interdisziplinäre Zentren. Versorgung von Patienten mit allen Arten von Krebserkrankungen.

Seit 1954 existierte am Klinikum eine Abteilung für Anästhesie, im Jahr 1972 erfolgte dann die Gründung des Lehrstuhls und Instituts für Anästhesiologie der Technischen Universität München am Klinikum rechts der Isar. Ziel war nun nicht mehr alleine die Patientenversorgung, sondern auch die Forschung und Lehre in diesem Fachbereich. Nach der Renovierung der Ambulanz und dem Neubau des Augen-OP im Jahre 2009 wurde auch die Stationen neu gestaltet. Versorgung am Klinikum rechts der Isar, ausgenommen die Herzchirurgie. Im Rahmen der Herzchirurgie besteht eine Kooperation mit dem Deutschen Herzzentrum. Die Klinik für Dermatologie und Allergologie unter der Leitung von Tilo Biedermann deckt dermatologische und allergische Erkrankungen ab. 40 Ärzte betreuen auf vier Stationen bis zu 75 Patienten.

Dem Bereich der Ernährungsmedizin widmen sich am Klinikum rechts der Isar zwei Bereiche mit unterschiedlichen Schwerpunkten: das Zentrum für Prävention, Ernährung und Sportmedizin und das Institut für Ernährungsmedizin. Im Zentrum der Behandlung stehen hier Übergewicht und damit verbundene Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Herz- und Gefäßerkrankungen sowie Patienten mit Krebserkrankungen. Hier arbeiten Fachärzte aus den Abteilungen Innere Medizin, Gastroenterologie, Kardiologie, Angiologie, Ernährungsmedizin und Sportmedizin zusammen. Zu den Schwerpunktthemen zählen die klinische, die molekulare und die pädiatrische Ernährungsmedizin. Die Frauenklinik am Klinikum rechts der Isar unter der Leitung von Marion Kiechle besteht aus einer Klinik für Frauenheilkunde und einem Mutter-Kind-Zentrum. Die Klinik für Gefäßchirurgie wird am Klinikum rechts der Isar auch Klinik für Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie genannt und steht unter der Leitung von Hans-Henning Eckstein.

Sie verfügt über eine Ambulanz, eine Bettenstation mit 28 Betten und eine Intensivstation mit vier Betten. Die Hals-Nasen-Ohrenklinik und Poliklinik am Klinikum rechts der Isar wurde von 2007 bis 2018 von Henning Bier geleitet. Es verfügt über eine allgemeine Ambulanz, eine Privatambulanz, vier Operationssäle und 51 Betten auf insgesamt drei Stationen. In der HNO-Klinik werden alle Erkrankungen des Halses, der Nase und der Ohren behandelt. Im Fachbereich Humangenetik beschäftigen sich Ärzte und Forscher mit dem menschlichen Erbgut und untersuchen Ursachen und Mechanismen genetischer Erkrankungen. Das Institut für Humangenetik der Technischen Universität am Klinikum rechts der Isar und das Institut für Humangenetik am Helmholtz Zentrum werden vom Thomas Meitinger geleitet. Forschung, Lehre und die Versorgung von Patienten werden von den Mitarbeitern beider Institute gemeinsam betrieben.

Für Patienten mit einem Herzinfarkt steht rund um die Uhr ein Katheterteam zur Verfügung. Im Bereich der Patientenbehandlung und der Forschung kooperiert die Klinik eng mit dem Deutschen Herzzentrum. Medizinische Klinik verfügt über drei Stationen mit unterschiedlichen Schwerpunkten und 20 bis 27 Betten sowie eine internistische Intensivstation mit acht Betten. Tumorerkrankungen werden in der Onkologischen Tagesklinik behandelt.

Im Bereich der Wissenschaft wird in der II. Medizinischen Klinik sowohl klinische Forschung als auch Grundlagenforschung betrieben. Sie wurde 2002 ins Leben gerufen und konzentriert sich vordergründig auf Nierenerkrankungen. Hier werden jedoch nicht nur Patienten mit Nierenerkrankungen oder Patienten, die eine Transplantation benötigen, behandelt, sondern auch Autoimmunerkrankungen, Bluthochdruck, Störungen des Elektrolythaushaltes und der Nebenniere und Nebenschilddrüse sowie Erkrankungen des Hypothalamus und der Hypophyse. 28 Betten und betreut Patienten mit allen Arten von Vergiftungen. Medizinischen Klinik und war die erste Einrichtung auf diesem Spezialgebiet in Deutschland. Der Giftnotruf wurde 1963 von Max von Clarmann begründet und berät vor allem Privatpersonen, Kliniken und niedergelassene Ärzte sowie die Presse, Apotheken, die Polizei und andere staatliche Institutionen.

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