Als Tropenarzt in Afrika PDF

Als Tropenarzt in Afrika PDF ist eine lebensgefährliche Krankheit, welche zwischen Dämmerung und Morgengrauen durch Mücken übertragen wird. Es gibt beim Menschen insgesamt 4 Malaria-Arten.


Författare: Ludwig Külz.
1902 macht sich der Mediziner Ludwig Külz auf nach Togo, damals deutsche Kolonie, um dort als Tropenarzt zu arbeiten. Von unterwegs schreibt er Briefe, in denen er ausführlich das dortige Leben, die für ihn faszinierende Tier- und Pflanzenwelt sowie die einheimische Bevölkerung beschreibt. Külz scheut sich nicht vor engem Kontakt zu den Togoern, lernt so ihre Kultur und ihre Traditionen zu schätzen. Dennoch unterscheidet er klar zwischen sich und den Afrikanern und spricht von seiner Mission als ‚Erzieher‘ der Togoer. Sein Fazit: ‚Afrika ist das Land der Widersprüche, des Werdens, der Neugestaltung, der inneren und äußeren Gegensätze […] Es kann keine interessanteren und eigenartigeren Landschaftsbilder geben als die afrikanischen, aber auch die trostlosesten und langweiligsten Einöden sind hier zu finden. Nirgends brennt die Sonne heißer als in Afrika, und nirgends kann man erbärmlicher frieren als hier.‘
Seine Frau entschied sich, seine Briefe zu veröffentlichen, da er so genau und unvoreingenommen wie kein anderer vor ihm die Situation in der Kolonie Togo beschrieb. Seine Briefe überlieferten neues Wissen über Tropenkrankheiten, das dortige Klima und die Hygiene nach Deutschland und waren darüber hinaus wegweisend im Bezug auf die Definition des Berufs des Tropenarztes.

Befall des Hirns und zum Tode führen kann. Der Mückenschutz ist immer Teil dieser Prophylaxe und muss konsequent durchgeführt werden. Einsatz von Medikamenten als Chemoprophylaxe oder das Mitnehmen eines Notfallmedikaments empfohlen. Vorkommen und Verbreitung: Überträger der Malariaparasiten sind weibliche Stechmücken der Gattung Anopheles, die zur Entwicklung stehende Gewässer, oft in Nähe menschlicher Behausungen, brauchen. Die Mücken stechen abends und nachts.

Die Übertragung kann auch selten durch Bluttransfusionen oder noch seltener von der Mutter auf das Kind erfolgen. In Gebieten mit hoher Übertragungsdichte entwickeln die einheimischen Menschen eine gewisse Immunität. 1-2 Millionen sterben wahrscheinlich an den Folgen einer Malaria. Am stärksten betroffen sind die tropischen Regionen Afrikas und Asiens, Gebiete im Pazifik sowie Teile von Mittel- und Südamerika.

Mehr als 2 Milliarden Menschen leben in Malariagebieten. 2015 In den vergangenen Jahren haben sich die Malariazahlen in Mittelamerika rückläufig entwickelt Deshalb sind für die Länder in dieser Region mit Ausnahme von Guatemala und Honduras ausser Mückenschutz keine weiteren Masnahmen mehr empfohlen. Für die nördlichen Staaten in Südamerika wurden genauere Grenzen zur Malariaprophylaxe festgelegt. In den südlichen Regionen Afrikas wurden die EMpfehlungen für die Prophyalxe saisonal angepasst. Die Parasiten Die Krankheit wird durch mikroskopisch kleine Parasiten verursacht, welche einen äusserst komplexen Zyklus mit verschiedenen Stadien haben. Dieser Teil der Entwicklung dauert je nach Temperatur zirka 14-21 Tage.

Durch den Stich einer infizierten Mücke gelangen die Parasiten mit dem Speichel der Mücke in den Menschen. Dort dringen die Parasiten, in diesem Entwicklungsschritt auch Sporozoiten genannt, in die Leberein und vermehren sich äusserst effizient in einer Leberzelle. Die Zeit zwischen dem infektiösen Mückenstich und dem Auftreten der ersten Symptome beträgt je nach Erreger 6 Tage bis über 1 Jahr. Die Krankheit beginnt meistens mit unbestimmten Symptomen wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und Abgeschlagenheit. Auf das hohe Fieber folgt ein Schweissausbruch. Danach fühlt der Kranke sich wieder wohl, bis der nächste Anfall einsetzt.

Die Fieberschübe wiederholen sich in Intervallen. Dies beruht auf der Tatsache, dass sich die Parasiten koordiniert vermehren und die Blutkörperchen gleichzeitig platzen, um die jungen Parasiten freizusetzen, was jeweils einem Fieberschub entspricht. Schübe in der Regel nicht auf. Obwohl diese Form geographisch weit verbreitet ist, wird sie relativ selten bei Reisenden beobachtet. Nicht selten werden 20 und mehr Schübe beobachtet.

Bei dieser Malariaform kann es bei langanhaltendem Befall beziehungsweise wiederholten Infektionen, zur Schädigung der Nieren kommen. Diese Form ist die Schwerste und Gefährlichste, sie kann unbehandelt in wenigen Tagen tödlich enden. Der Beginn ist heftig, oft mit anhaltend hohem Fieber. Ein lebensbedrohliches Krankheitsbild mit Bewusstseinsstörungen, Atem- und Nierenstörungen, Blutarmut und Milzschwellung kann sich innerhalb weniger Tage entwickeln. Gefürchtet ist die zerebrale Form, welche zu Störungen der Hirnfunktionen führt. Eine Behandlung dieser Form findet meist im Spital statt. Knowlesi-Malaria Die fünfte Malariaform, welche Menschen befällt, ist erst vor wenigen Jahren im Raum Südostasien entdeckt worden.

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