Algarve Reiseführer Michael Müller Verlag PDF

Die Entstehung des Camino Francés, des klassischen Jakobsweges von den Pyrenäen nach Santiago, geht in die erste Hälfte des 11. Ein weiterer Weg, die Via de la Plata, hat römische Ursprünge und verband die Algarve Reiseführer Michael Müller Verlag PDF Asturiens mit dem Süden Spaniens. Bis zur arabischen Invasion war die Vía de la Plata Hauptverbindungsroute zwischen dem Süden und dem Norden der iberischen Halbinsel.


Författare: Michael Müller.
Badevergnügen zwischen bizarren, rot leuchtenden Sandsteinfelsen und stillen Buchten, Nightlife in Lagos und Albufeira oder Beschaulichkeit in Tavira, einer der ältesten Algarvestädte mit viel Atmosphäre: Die Algarve ist vielseitig und abwechslungsreich. Michael Müllers durchgehend farbig gestaltetes Reisehandbuch beschreibt detailliert die schönsten Badeplätze, gibt die interessantesten Tipps für Nachtschwärmer und Erlebnishungrige, führt Kulturbeflissene zu den schönsten Sehenswürdigkeiten und Baudenkmälern und lädt Aktivurlauber zu Wanderungen entlang der Küste und ins Hinterland ein.

Es ist unsicher, ob die Straße nach der Rückeroberung Sevillas während der Reconquista als Pilgerstraße genutzt worden ist. In den letzten Jahren wurde sie jedenfalls zwischen Sevilla und Astorga als Jakobsweg ausgewiesen und zunehmend von Pilgern benutzt. Der Camino Mozárabe beginnt in Córdoba und trifft in Mérida auf die Via de la Plata. In Granja de Moreruela zweigt der Camino Mozárabe westwärts ab und führt in allgemein nordwestlicher Richtung über Ourense nach Santiago de Compostela. Santiago via Ourense als Via de la Plata zu bezeichnen.

Seit den 90er Jahren werden die Via de la Plata und der Camino Mozárabe mehr und mehr begangen. Es sind aber immer noch wenige Pilger, die diese Wege wählen. Hier ist der Jakobsweg noch nicht so gut ausgebaut wie in Galicien. Man muss die gelben Pfeile noch suchen, anstatt wie in Galicien nach Monolithen mit der Jakobsmuschel und Kilometerangabe zu pilgern. Der Küstenweg durchquert die spanischen Regionen Baskenland, Kantabrien, Asturien bis nach Galicien. Auf diesem Weg ist von San Vicente de la Barquera ein Abstecher nach Potes, zum Kloster Santo Toribio de Liébana, möglich.

Hier wird als Reliquie der größte Teil des Kreuzes Christi aufbewahrt. Ab der Brücke in Ribadeo heißt der Küstenweg auch der Camino del Norte. Der Ursprung dieses Pilgerweges entlang der asturisch-galicischen Küste nach Santiago de Compostela geht auf die Entdeckung des Apostelgrabes um 820 zurück. Die Wege des früheren Königreiches Asturien waren mit die ersten, über die Pilger nach Santiago pilgerten.

Der Camino Vasco del Interior verläuft von der französisch-spanischen Grenzstadt Irun, wo er sich vom Camino de la Costa trennt, durch das Innere des Baskenlandes bis nach Santo Domingo de la Calzada, um sich dort mit dem Camino Francés zu vereinen. Der Camino Inglés beginnt einerseits in Ferrol, andererseits in La Coruña. Weg nach Betanzos und von dort südwärts nach Santiago de Compostela. Der etwa 100 km lange Weg wurde früher von den in den erwähnten Städten landenden Engländern begangen.

Ein fast vergessenes Verbindungsstück zwischen dem Küstenweg und dem klassischen Camino Francés stellt dieser älteste Teil aus dem 9. Er wurde in seiner Bedeutung bald vom Camino de la Costa und dem Camino del Norte, sowie später vom Camino Francés überholt und nur noch gelegentlich als alternative Route genutzt. Hauptstadt Madrid mit dem Camino Francés. Pilgerweg nach Santiago de Compostela, der seit dem 12. Jahrhundert belegt ist und benutzt wurde, um das in den Wintermonaten kaum passierbare Bergmassiv des Cebreiro zu umgehen.

Durch Portugal führen zwei bekannte Jakobswege. Die küstennahe Strecke, der Caminho Português, nimmt seinen Ausgang in Lissabon und führt nordwärts über Coimbra und Porto nach Galicien. Die weiter im Landesinneren Portugals gelegene Via Lusitana führt von Vila Real de Santo António im Süden Portugals kommend über Lamego, Chaves und das galicische Ourense nach Santiago. Der GR 65 führt von Genf über Le Puy nach Saint-Jean-Pied-de-Port und entspricht im ersten Teil bis Le Puy der Via Gebennensis, ab Le Puy der Via Podiensis.

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