50 Jahre in Amerika und sechs Ehemänner PDF

Indianerstamm der Algonkin-Sprachfamilie aus der Region des oberen Mississippi River. Potawatomi zählen heute insgesamt rund 28. Ratsfeuer des Council of Three Fires bezieht. Südliches Potawatomi in Kansas und Oklahoma und 50 Jahre in Amerika und sechs Ehemänner PDF Potawatomi im Gebiet der Großen Seen.


Författare: Barbara Knauf.
50 Jahre – ein Stück Zeitgeschichte mit der Barbara Knauf so untrennbar verbunden ist, wie Berlin mit der Mauer. Dort – im vom Krieg verwüsteten Berlin – wächst die Autorin mit drei Geschwistern auf. 1962 fängt sie an, für die legendäre Pan Am zu fliegen und damit beginnt eine Reise durch die ganze Welt. Ihre Zeit bei der Airline ist nur der Auftakt eines abenteuerlichen und spannenden Weges durch ein halbes Jahrhundert Zeitgeschichte, zuerst als Stewardess ohne Sorgen, später als fürsorgliche Mutter und beruflich erfolgreiche Frau alleine in Amerika.
Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten lernt die Autorin allerdings schnell, dass nicht alles Gold ist, was glänzt und nicht zuletzt, dass vor allem die Politik einen großen Einfluss auf die amerikanische Lebensweise nimmt.
Barbara Knauf kann von sich behaupten, dass sie schon Einiges erlebt hat. Man kann sogar sagen, dass genug Lesestoff für fünf weitere Leben vorhanden ist! Sie ist und war immer eine emanzipierte und furchtlose Frau und stand in ihrem Leben mehr als einmal vor einer grundlegenden Veränderung…

Einige westliche Potawatomi bedienen sich heute bei ihren Ritualen bestimmter Gedächtnisstützen in Form von Piktogrammen, die auf Birkenrinde gezeichnet werden. Damit bleiben lange und komplexe religiöse Zeremonien besser in der Erinnerung erhalten. In den 1970er Jahren gab es bei den Potawatomi den Umzug zahlreicher Personen in andere, häufig weit entfernte Gemeinden. Stammesangehörige vermischten sich zum Beispiel mit weißen Amerikanern, Menominee, amerikanischen und kanadischen Chippewa und Odawa, sowie Kansas Kickapoo. Die einzelnen Mitglieder der Allianz entwickelten spätestens als sie auf ihren Wanderungen von der Atlantikküste nach Westen Michilimackinac erreichten jeweils eigenständige Identitäten als Anishinabe, Odawa sowie Potawatomi. Obwohl die Allianz mehrere Versammlungsorte hatte, wurde Michilimackinac auf Grund seiner zentralen Lage der bevorzugte Ort für die Ratsversammlung der verbündeten Stämme.

Meist jedoch konnten die verbündeten Stämme mittels Handel und Diplomatie Frieden mit den benachbarten Völkern bewahren, jedoch kam es während der sog. Three Fires Confederacy oder als United Nations of Chippewa, Ottawa, and Potawatomi Indians bekannt war. Band der Iron Confederacy ethnisch und sprachlich gemischter Herkunft war. Historisch wurde oftmals die Bezeichnung Bungi bzw. Die Potawatomi bewohnten im Verlauf ihrer Geschichte drei verschiedene Gebiete, bis sie um 1840 in Reservate umziehen mussten. Das erste bekannte Territorium lag auf der unteren Michigan-Halbinsel und wurde um 1641 verlassen. Das Wohngebiet der Potawatomi blieb nicht lange auf die relativ kleine Halbinsel beschränkt.

Schon vor 1670 hatten sie durch die Allianz mit den Franzosen und den Erwerb von Feuerwaffen so viel an Macht gewonnen, dass sie ihr Stammesgebiet ausweiten konnten. Das frühgeschichtliche Territorium im unteren Michigan bestand aus fruchtbarem Acker- und Waldland, bestens geeignet für Maisanbau, Jagd und Fischfang. Das Waldgebiet war überwiegend von Eichen und Hickory, sowie Birken und Ahorn bewachsen, im Norden gab es Hartholz- und Kiefernwälder, unterbrochen von zahlreichen Seen und im Süden fand man Marschland und offene Prärie. Als die Potawatomi ihr Rückzugsgebiet auf der Door-Halbinsel erreichten, kamen sie in ein Land mit rauerem Klima und kürzerer Wachstumsperiode. Es lag so weit nördlich wie die französische Handels- und Missionsstation Chequamegon, die 1668 von einer großen Potawatomi-Gruppe besucht wurde. Obwohl die Halbinsel zeitweilig von geflohenen Algonkinstämmen überbevölkert war, lieferte das Land um die Green Bay sehr gute Ernteerträge. Die Lage an der Green Bay bot soziale und strategische Vorteile.

Zum einen relative Sicherheit vor Überfällen der Irokesen, zum anderen direkten Zugang zu französischen Kaufleuten ohne Zwischenhändler und Erwerb von französischen Waffen, Werkzeugen und anderen Gütern. Im Gegensatz zu vielen anderen Stämmen, die durch den Kontakt mit Europäern infolge von Kriegen und Krankheiten zahlenmäßig schrumpften, erlebten die Potawatomi bis 1820 einen Bevölkerungswachstum. In den beiden Jahrhunderten von 1642 bis 1842 hat sich die Lebensweise und Kultur der Potawatomi entscheidend verändert. Das trifft besonders auf die frühe Periode zu, als der Stamm noch keine Kontakte zu Europäern hatte. Es liegen einige Berichte aus der Zeit zwischen 1640 und 1660 vor, allerdings keine aus den Jahren davor, als die Potawatomi in ihrem traditionellen Wohn- und Jagdgebiet in Michigan lebten. Als sicher gilt, dass Potawatomi, Odawa und Chippewa einem einzigen Volk mit gemeinsamer Kultur und Sprache angehörten.

Ursprünglich lebten sie an der Ostküste Nordamerikas und haben sich auf ihrem Zug nach Westen in drei Gruppen aufgeteilt. Die Aufteilung erfolgte zu einem unbekannten Zeitpunkt an der Mackinacstraße. Es gibt nur wenige archäologische Fundstätten, die eindeutig der frühen Potawatomi-Kultur um 1600 zugeordnet werden können. Dazu gehört die Fundstätte am Dumaw Creek in Michigan, die als Beispiel für die Lebensweise der Potawatomi kurz vor der Ankunft der Franzosen gelten kann. Die Potawatomi lebten in kuppelförmigen Wigwams, die aus gebogenen, dünnen Stämmen junger Bäume bestanden und mit gewebten Matten oder Rindenstücken bedeckt waren. Ihre Bewaffnung bestand aus Pfeil und Bogen und Lanzen, die mit dreieckigen Feuersteinspitzen versehen waren.

Die Potawatomi fertigten eine Vielzahl an gebrannten Tonwaren an. Ihre Kleidung bestand aus zusammengenähten Fellen und in Flechttechnik hergestellten Stoffen. Sie schmückten ihr Haar, den Körper, die Kleidung und andere Gegenstände mit Farben und Ornamenten, die aus einheimischen Kupfer vom Oberen See hergestellt wurden. Weitere Schmuckgegenstände waren Perlen, Halsketten und Anhänger von der Atlantikküste. Der Leichnam wurde in Festtagskleidung in ostwestlicher Ausrichtung beerdigt und mit zahlreichen Grabbeigaben, wie Werkzeuge, Waffen und Nahrung, für die Reise ins Jenseits ausgestattet.

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