100 Jahre Fussball in Eimsbüttel PDF

Der Eimsbütteler Turnverband ist ein Sportverein aus dem Hamburger Stadtteil Eimsbüttel, im heutigen Bezirk Hamburg-Eimsbüttel. Juni 1889 gründeten 60 Männer den Eimsbütteler Männerturnverein. Bereits nach einem Monat spaltete 100 Jahre Fussball in Eimsbüttel PDF die Eimsbütteler Turnerschaft ab.


Författare: Folke Havekost.
„Vorbei, die Eimsbütteler Tage“, klagte einst Walter Jens, von Kindesbeinen an ein Fan des Hamburger Arbeitervereins. Tatsächlich hatte der Eimsbütteler TV seine große Zeit in den dreißiger Jahren, als er dem Hamburger SV Paroli bot, doch ganz vorbei sind die „Eimsbütteler Tage“ noch nicht: Im Breitensport ist der mitgliederstarke Verein heute sehr aktiv.

Zwar kam es 1893 zu einer vorübergehenden Vereinigung, doch erst 1898 schlossen sich beide Vereine zum Eimsbütteler Turnverband zusammen, um eine gemeinsame Turnhalle zu bauen, die dann 1910 eröffnet wurde. Im Kunstturnen schrieb der Verein Sportgeschichte, als Irmgard Lüdemann im Jahr 1964 die erste Deutsche Meisterin am Sprung der Bundesrepublik Deutschland wurde. Im Einzel-Mehrkampf reichte es zum Vize-Titel. Sie verteidigte ihren Sprung-Titel im folgenden Jahr. Bereits 1896 wurde die Faustballabteilung gegründet und schon zwei Jahre Später fand die erste Turnierteilnahme statt, es folgten weitere Turniere. 1913 wurde im ETV auch Frauenfaustball eingeführt. Die Mannschaften des ETV sammelten fleißig Titel und Platzierungen bei Hamburger, norddeutschen und deutschen Meisterschaften.

Hans Liesche gewann bei den Olympischen Sommerspielen 1912 in Stockholm die Silbermedaille im Hochsprung. Hans-Heinrich Sievert gewann ab 1930 neun deutsche Meistertitel im Kugelstoßen, Diskuswurf, Fünf- und Zehnkampf, nahm 1932 an den Olympischen Spielen teil und verbesserte 1934 den Weltrekord im Zehnkampf. Axel Hager und Jörg Ahmann gewannen bei den Olympischen Sommerspielen 2000 in Sydney die Bronzemedaille im Beachvolleyball. Es gab bis 2004 eine Zweite-Bundesliga-Mannschaft. Wilfried Wöhler war von 1958 bis 1959 Mitglied des Eimsbütteler TV.

Er wurde 1958 deutscher Meister im Säbelfechten. Ein Jahr später wurde er Vizemeister. Erika Bethmann wurde 1968 und 1970 dritte bei den Deutschen Meisterschaften im Florettfechten. Gesche Reimers und Friederike Janshen wurden 2005 und 2006 bei den Senioren-Meisterschaften in ihrer Altersklasse jeweils Deutsche Meisterin im Säbelfechten. 2006 gelang Friederike Janshen der Einzug ins deutsche Seniorennationalteam, mit dem sie Vizeeuropameisterin im finnischen Turku wurde. Im Mai 2007 wurde die ETV-Fechterin Friederike Janshen im schweizerischen St.

Damen-Mannschaft der ETV-Hamburg Knights ist 1995, 2005 und 2008 Deutscher Meister geworden und gewann außerdem 2004 und 2006 den deutschen Pokal. Die Frauen-Wasserballmannschaft des ETV Hamburg gehörte 1998 zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga. Größter Erfolg der Vereinsgeschichte war der dritte Platz im deutschen Wasserball-Pokal der Frauen 2013 in Krefeld. Die Unihockey-Abteilung stellt viele Mannschaften in unterschiedlichen Altersklassen, die am Spielbetrieb teilnehmen.

So beginnt es in der Jugend bei der U11 über die U13, U15, U17 bis hin zur U19. Alle Juniorenteams spielen in regionalen Ligen. Im Herrenbereich nehmen zwei Mannschaften am Spielbetrieb teil. Auch im Damenbereich nehmen Teams teil. Im Rahmen des Deutschen Turnfestes 1898 in Hamburg traten einige DT-Vereine zu Fußballspielen gegeneinander an, darunter der ETV, der mit 5:0 über den MTV Magdeburg und 8:0 über den ATV Breslau obsiegte. Mai 1906 entstand die Fußballabteilung des ETV offiziell.

Später schloss sich der FC Hammonia 1896 an. Auf Grund seiner Spielstärke reihte der HAFB den ETV in die höchste Spielklasse, die I. In der Hamburger A-Klasse, der damals höchsten Liga, gelang erstmals 1915 die Meisterschaft. Der ETV blieb auch in den 1920er Jahren erstklassig und qualifizierte sich mehrmals für die Endrunde um die norddeutsche Meisterschaft.

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